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Agilität kontra Jobfrust

In einem kürzlich erschienenen Newsletter schrieb ich sinngemäß, Agilität sei in aller Munde. Liest man den von Haufe herausgegebenen „Agilitätsbarometer 2017“, der auf einer Befragung beruht, die Infratest für Haufe durchgeführt hat (befragt wurden 1812 Mitarbeiter und 1006 Führungskräfte aus Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern in Deutschland, Österreich und der Schweiz), muss man jedoch zu einer anderen Einschätzung kommen. Denn bei dieser Studie stellte sich heraus, dass Wissen und Kenntnis über agile Methoden nach wie vor gering sind. 90% der Mitarbeiter und 70% der Führungskräfte gaben an, sie nie zu nutzen. Auch Begriffe wie „Scrum“, „Swarming“ oder „Holokratie“ waren für 80% der befragten Mitarbeiter böhmische Dörfer. Auch agile Projektarbeit findet nur in etwa 10% der befragten Unternehmen statt. Wer agile Methoden nutzt, ist jedoch weitgehend davon überzeugt - jedenfalls sieht die überwiegende Mehrzahl positive Auswirkungen auf Effizienz und Effektivität.

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In aller Ruhe, doch seitlich bewegt

Haben Sie schon mal versucht, sich etwas zu erbeten? Falls ja, wo haben Sie das getan? Ich vermute mal, entweder in der Abgeschiedenheit Ihrer eigenen vier Wände oder aber an einem Ort, der zum Beten baulich irgendwie geeignet ist, vielleicht sogar genau zu dem Zweck errichtet wurde, unter anderem wenigstens. Ich denke da an Kirchen, Synagogen, Moscheen, Tempel oder - für Anhänger des Großen Spaghetti-Monsters - die Nudelabteilung im Supermarkt. Bei uns in Konstanz gibt es einen professionellen Zeitungsschreiber, der macht das Beten in der Bäckerei. Fragen Sie mich nicht, warum - ich bin da auch ratlos. Aber ich habe es schwarz auf weiß. Er schildert in eher dürren Worten seinen Aufenthalt in eben jener Bäckerei, in der ihn die Verkäuferin ersuchte, ihr sein Begehr mitzuteilen und zwar mit typisch Konstanzer Charme: „Wa wellet Se?“ und er schreibt dann wörtlich, Zitat „Ich erbete mir Bedenkzeit“. 

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Gastbeitrag von Ulrich Dehner auf dem Topmanager-Blog

Unter dem Titel "Machtspiele auf der Chefetage: So bewegen Sie sich im Haifischbecken" ist auf dem topmanager-blog.de ein Gastbeitrag von Ulrich Dehner erschienen.

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Wieso Agilität und Achtsamkeit keine Gegensätze sind

Führungskraft zu sein, das war schon immer ein anspruchsvoller Job. Doch inzwischen haben beruflicher Druck und Stress noch weiter zugenommen. Agilität in der Führung erhöht die Produktivität und die Effektivität, das steht ganz außer Frage - doch man zahlt auch einen Preis dafür. Jedenfalls, wenn man keinen Ausgleich schafft. 
Als ich vor mehr als zehn Jahren meine Ausbildung als zertifizierter Lehrer von Mindfulness Based Stress Reduction abschloss, war „Mindfulness“, also „Achtsamkeit“, noch ein ziemlich exotischer Begriff in der Business-Welt. Doch inzwischen ist die Achtsamkeit in vielen Chef-Etagen angekommen. Wie man liest, gibt es bei SAP inzwischen sogar einen „Director of SAP Global Mindfulness Practice“. Es scheint sich auszuzahlen, denn Achtsamkeits - geschulte Mitarbeiter sind laut einer Studie engagierter, fokussierter, kreativer und seltener krank.

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Homo capirgarnix oder was Sokrates schon wusste

Aus der Zeitung erfährt man ja selten etwas Gutes - und selbst wenn es auf den ersten Blick gut scheint, denkt der gewitzte Mensch heute erst mal „Abwarten - c’est ne tout pas d’or qui brille !“ oder so. Entschuldigen Sie mein Französisch, ich übe nur schon mal, sollte das jetzt, Macron sei Dank, die Amerikanismen ablösen, die gerade so unangenehme, um nicht zu sagen degoutante, Assoziationen auslösen. Aber es stehen doch immer wieder interessante Sachen drin.

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Wie lassen sich Konflikte vermeiden?

Natürlich lässt sich nicht jeder Konflikt vermeiden. Doch wenn man weiß, welche Verhaltensweisen ganz besonders geeignet sind, konfliktträchtige Situationen noch zu verschärfen, kann man etliche Klippen umgehen. Wenn Sie sich am Rande eines Konflikts befinden und die Lage nicht eskalieren wollen, sollten Sie auf folgende Kommunikationen verzichten... 

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Langeweile in der Provinz

Selbst wenn man in einer idyllischen Kleinstadt, eingebettet in eine idyllische Landschaft ein wunderbar langweiliges idyllisches Leben lebt, kriegt man manchmal Schaum vorm Mund (Trump. Putin. Erdogan. Das Fernsehprogramm. Das sogenannte Frühlingswetter - also das Wetter allein würde genügen, oder?). Die Aufgabe des Kolumnisten ist es, aus diesem Schaum schillernde Seifenblasen zu zaubern, die sich duftig leicht und bunt über die Niederungen des Daseins erheben und davon schweben. Gelingt mir leider selten. Das mit dem Schaum vorm Mund - kein Problem. Seifenblasen sind schon schwieriger. Manchmal haut es hin, manchmal nicht, aber das kennt ja jeder, das mal was klappt und mal nicht. Ich will mich nicht beklagen.

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Transformationalität – wie Sie sich und Ihr berufliches Umfeld glücklicher machen

Macht. Geld. Status. Ein bekannter Dreisatz in zahlreichen beruflichen Kontexten. Dazu kommt häufig eine Prise Konservatismus und serviert ist das Buffet, an dem sich wenige Menschen zu laben wissen, während die große Mehrheit eher Bauchschmerzen davonträgt. Als Coachs und Berater im Change Management stoßen wir oft auf dieses - wie wir es nennen - transaktionale Spiel. Hier bestimmt kurzfristiges Denken das Handeln, jeder will vor den anderen möglichst gut aussehen und ist auf seinen maximalen Eigengewinn aus.

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Löw tut es, Klopp und Tuchel tun es… - Tun Sie es?

Erstaunlicherweise wird in manchen Chefetagen noch immer darüber diskutiert, ob eine Führungskraft überhaupt coachen kann und sollte. Als Argument wird zum Beispiel angeführt, dass die Führungskraft in einen Konflikt geraten könnte, weil sie ja nicht nur auf die etwaigen Probleme eines Mitarbeiters eingehen könne, sondern ihn auch beurteilen müsse. Außerdem, so wird gelegentlich gesagt, könne man zwischen Mitarbeiter und Chef nicht von einer Begegnung auf Augenhöhe ausgehen. (Zwischenfrage: Ist die Beziehung zwischen Coach und Klient immer auf Augenhöhe? Muss sie das denn sein? Was bedeutet dieses Schlagwort der „Augenhöhe“ überhaupt?)

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Welch eine dämliche Alternative!

Entwarnung!!! Es geht nicht um die AfD… Ganz im Gegenteil sozusagen: Als überzeugte Europäerin stehe ich nun Sonntag für Sonntag um Punkt 14 Uhr bei uns in Konstanz im Stadtgarten am „Gondelehafen“ (für alle Nichteingeweihten: Gondele sind die Tretboote für die Touristen), um den Pulse of Europe zu spüren oder spürbar zu machen, ganz wie man will. Jedenfalls finde ich das eine prima Idee, und dass es bei uns in Konstanz eine, sagen wir mal, eher amateurhafte Veranstaltung ist, macht ja gerade ihren besonderen Charme aus.

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Als Chef akzeptiert, Teil 2

Im letzten Newsletter war die Rede davon, dass von Führungskräften heute einiges mehr an Kommunikationsfähigkeit erwartet wird, als es in vergangenen Zeiten der Fall war. Aber Kommunikation ist zum Glück kein Buch mit sieben Siegeln, sondern lässt sich lernen. 
Ein Modell aus der Transaktionsanalyse, das praktisch alle Teilnehmer der Fortbildungsreihe „Coaching als Führungsinstrument“ als sehr nützlich erkannt haben, ist das „Egogramm“. Um zu wissen, was es damit auf sich hat, muss man zunächst etwas über die Ich-Zustände wissen. Ich will sie hier in aller Kürze darstellen, beziehungsweise noch mal in Erinnerung rufen.

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Alles echt wahr!

Es ist ja nicht so, dass es ein neues Phänomen wäre. Seien wir ehrlich, gelogen wurde schon immer. Selbst von denen, die die Einhaltung der zehn Gebote schon allein von Berufs wegen penibel hätten beachten sollen - ich erinnere nur an die berüchtigte „Konstantinische Schenkung“. Sie erinnern sich, bei diesem Urkunden-Fake aus dem Mittelalter ging es, wie das so häufig bei Fälschungen der Fall ist, um Geld, Macht und Oberherrschaft - und zwar, wir Heutigen sind auch nicht die Ersten, die global denken - weltweit und für alle Zeiten.

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Strategien lebendig werden lassen

Die neue Strategie steht, aber bisher kamen neue Strategien nicht im Unternehmen an – trotz aller detailliert ausgefeilter Implementierungspläne. Die Ursache liegt häufig an mangelndem Change Management, u. a., dass mittlere Führungskräfte und Mitarbeiter nicht passend einbezogen wurden. Mit den richtigen Change-Methoden wird die Strategie lebendig.

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Als Chef akzeptiert / Teil 1

Im Wirtschaftsteil der „Zeit“ vom 16. Februar 2017 konnte man unter der Überschrift „Hör zu, Boss“ folgendes Lesen: „Je kenntnisreicher und selbstbewusster die Mitarbeiter sind, desto unzufriedener sind sie mit ihren Vorgesetzten. Zwei Drittel der Angestellten halten ihren Chef für charakterlich und fachlich ungeeignet. Das geht aus einer Umfrage der Personalberatung Rochus Mummert unter 1000 deutschen Angestellten aus dem Jahr 2016 hervor. Besonders kritisierten die Befragten, dass ihre Vorgesetzten die Arbeit ihrer Leute nicht anerkennen würden und sie nicht richtig förderten. Auch die Führungskräfte sind unzufrieden - mit sich. Mehr als drei Viertel der Befragten finden, dass sich die Führungskultur grundlegend ändern müsse…“

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Entschuldigen Sie mein Latein…

Twittern war ja eigentlich mal eine ganz handelsübliche Beschäftigung. Nichts groß dabei. Viele einwandfrei ehrenwerte Menschen twitterten. Es gab stinklangweilige Tweets (die meisten) und es gab sehr interessante Tweets und lustige und wichtige und aktuelle und politische und jetzt gibt es, na Sie wissen schon… Twittern hat plötzlich so was Anrüchiges bekommen, seit der A…mtsinhaber auf dem mächtigsten Stuhl der Welt mittels hundertvierzig Zeichen die Menschheit das Fürchten lehrt.

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Selbstmanagement für Führungskräfte

Häufig wird als „Zeitmanagement“ bezeichnet, was wir lieber unter den Begriff „Selbstmanagement“ fassen wollen, denn „Zeit“ lässt sich nicht managen. Zeit ist 24 Stunden täglich für alle Menschen gleich vorhanden. Die interessante Frage lautet: Was macht jeder Einzelne mit der vorhandenen Zeit? 
Wer seine Zeit effizient nutzen will, kommt sehr schnell zum Punkt „Prioritäten setzen“. Dazu bietet das Konzept der „Vier-Felder-Matrix“ von Covey wertvolle Anhaltspunkte.

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Täterrättätät

Nun ist es also schon wieder alt, das „Neue Jahr“. Ab dem sechsten Januar gilt es zwar als hinterwäldlerisch, jemandem noch ein fröhliches  „e guuts Neues“, wie der Konstanzer sagt, zuzurufen. Ich tue es trotzdem, bin schließlich bekennende Provinzlerin. Nachträglich wünsche ich Ihnen sehr herzlich, einen guten Rutsch gehabt zu haben!

Darauf, dass das „Neue“ lediglich eine sehr eng begrenzte Haltbarkeit besitzt und allzubald wieder alt aussieht, sind wir im ersten Satz schon zur Genüge eingegangen. Dazu also kein weiteres Wort. Es muss jedoch noch ein weiterer Aspekt beleuchtet werden: „Es gibt überhaupt nichts Neues unter der Sonne“, wusste man schon zu Methusalems Zeiten und schrieb es nieder. Doch hier irrt die Bibel! Also wie ich zuverlässig weiß, gibt es immer neue Wortschöpfungen. Ich mag vor allem die, die sich so einen quasi authentisch - wissenschaftlichen Anstrich geben. Nehmen Sie zum Beispiel folgendes: In meiner goldenen Jugendzeit konnte jemand authentisch sein, oder auch nicht, ohne an „Authentizität“ zu leiden. Wir noch Halbgebildeten hätten damals einen Knoten in die Zunge gekriegt, beim Versuch, das auszusprechen, ganz davon abgesehen, dass größte Unklarheit darüber geherrscht hätte, wie man das schreibt. Wir haben uns damals allerdings auch keine größeren Gedanken darüber gemacht, ob eine Person „authentisch“ ist oder nicht, sondern uns interessierte eher, ob das, was sie sie behauptet, faktisch richtig ist.

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Jede einzelne Führungskraft kann etwas tun!

Der Autor eines interessanten Artikels auf „freitag.de“ geht davon aus, dass es durch unser Wirtschaftssystem zu einer immer größer werdenden Vereinzelung der Menschen kommt. Diese Vereinzelung bewirkt psychische Störungen, die in der Tat ja beobachtbar, man denke nur an die Berichte der großen Krankenkassen zu den Ursachen für Arbeitsausfälle, immer mehr Raum einnehmen. Besonders schädlich wirkt sich wohl der hohe Konkurrenzdruck aus, dem sich viele Menschen ausgesetzt sehen. In meinen Augen kam dieser hohe Konkurrenzdruck unter anderem auch dadurch zustande, dass man aus der irrtümlichen Annahme heraus, damit das Leistungsniveau zu steigern, viele Jahre lang Einzel-Zielvereinbarungen durchgeführt, und die damit verbunden hat, einen variablen Teil des Gehaltes von der Zielerreichung abhängig zu machen. Inzwischen ist, denke ich, durch viele Beispiele hinlänglich bewiesen, dass das ein Irrweg war.

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Wann, wenn nicht jetzt? Ein Willkommensgruß

Sehr geehrtes Neues Jahr!

Klingt ein bisschen förmlich, ich weiß, aber da wir uns noch nicht so gut kennen, verzichte ich auf die vertrautere Anrede „Liebes Neues Jahr“. Es ist ja auch noch gar nicht raus, ob wir uns überhaupt lieb werden, wir beide, auch wenn wir uns im Laufe der Zeit zwangsläufig näher kommen. Außerdem habe ich, ich muss das leider gleich zu Beginn meines Briefes ganz offen sagen, große Schwierigkeiten mit dieser unerfreulichen Charaktereigenschaft aller Jahre, die ich bisher kennengelernt habe und die Sie vermutlich ebenfalls besitzen: Diese Flüchtigkeit, dieses nicht ein einziges Mal innehalten können. Sie verschwinden so schnell! Bitte, was soll das? Kaum hat man sich an Sie gewöhnt, nehmen Sie Ihren Hut und empfehlen sich auf französisch, wie man so sagt, Adieu und auf Nimmerwiedersehen! Finden Sie das in Ordnung? Also ich nicht! Der Mensch braucht doch viel mehr Zeit, um mit all dem, was das Jahr so mit sich bringt, klar zu kommen.

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Change, Change, Change heißt es allerorten

- aber alles bleibt beim alten?

(...) Viele Führungskräfte werden die Situation kennen: Sie nehmen aufgrund untrüglicher Anzeichen wahr, dass auf ihren Markt in ein oder zwei Jahren Schwierigkeiten zukommen werden. Um diesen Schwierigkeiten zu begegnen, überlegen sie, was geändert werden muss, schließlich will man auch in Zukunft erfolgreich bleiben. Also tüfteln sie eine schöne Strategie aus und strukturieren die Firma entsprechend um. Und was passiert? Sie rennen gegen eine Mauer des Widerstands. Warum? Weil sie die Veränderungsformel außer acht gelassen haben! Nie gehört - was für eine Formel? 

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Was spielen Sie so zu Weihnachten? Oh je, du fröhliche?

Weihnachten ist doch die Zeit, da die Familie zusammenkommt - aber in etlichen Familien wird, statt fröhlich und friedlich die gemeinsame Zeit zu genießen, gespielt. Allerdings nicht „Monopoly“, oder die „Siedler von Catan“ und schon gar nicht „Mensch, ärgere dich nicht“ - das am allerwenigsten.

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Eine alte chinesische Geschichte

Der Mensch strebt nach Anerkennung - dagegen ist im Prinzip ja nichts einzuwenden. Nimmt nur manchmal komische Formen an. So habe ich kürzlich in einer politischen Analyse der türkischen Verhältnisse im Allgemeinen und der Akzeptanz, die Erdogan bei der eher rückständigen ländlichen Bevölkerung Ost-Anatoliens im Besonderen genießt, gelesen, dass sie ihn dort deshalb so schätzen „weil er aus ihnen wieder jemanden gemacht hat“. Ihre Rückständigkeit wurde plötzlich vermeintlich wertgeschätzt. Donald Trump hat seinen Erfolg mit dem Slogan „Make America great again“ eingefahren und zwar offenbar hauptsächlich bei denjenigen, die sich abgehängt fühlen und häufig (und arroganterweise) als „white trash“ bezeichnet werden. Sie wollen auch wieder „wer sein“.

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Bericht über Chapterabend mit Ulrich Dehner beim ICF

Ulrich Dehner war am 21.11.2016 in Stuttgart bei einem Regionaltreffen des ICF als Referent zum Thema IntrovisionCoaching.

Hier finden Sie einen Bericht über den Chapterabend.

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„Gute Führung zahlt sich aus“

So titelte vor einiger Zeit die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Sie nahm damit Bezug auf eine äußerst interessante Befragung der Beratungsgesellschaft Mercer, die diese mit hundert leitenden Managern durchgeführt hatte. Dabei kam eindeutig heraus, dass gute Führung business-relevant ist. Die Befragten waren nämlich mehrheitlich der Überzeugung, dass mehr als 50% der Unternehmensprofitabilität von guter Führung abhängt. Allerdings schätzte ebenfalls eine Mehrheit der Studie, dass der Anteil von Führungskräften in ihrem Unternehmen, die einen wirklich guten Job machen, gerade mal bei 39% liegt. In Unternehmen mit einem starken Personalbereich stieg dieser Anteil immerhin auf bis zu  50%. Das bestätigt uns natürlich in unserer immer wieder geäußerten Überzeugung, dass Personaler zu den wichtigsten Mitarbeitern eines Unternehmens zählen, deren Arbeit gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. 

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Wäre es denn besser, wenn man es anders gemacht hätte?

Wir wissen es schon lange: An manchen Tagen ist das Leben kein erfülltes, und wo ein Wille ist, ist  leider mitnichten ein Weg, sondern ein dorniges Gebüsch. Was man gern anders gemacht hätte, weiß man jetzt, wo es zu spät ist, genau, man weiß aber immer noch nicht, weshalb Peer Steinbrück das mit dem kryptischen „Hätte, hätte, Fahrradkette“ kommentiert hat. Was, zum Teufel, hat die Fahrradkette damit zu tun? Meine Großmutter mütterlicherseits, die nicht hanseatisch vornehm, sondern erdverbunden kurpfälzisch war, pflegte sich in solchen Momenten weit drastischer auszudrücken: „Hajo, hätt de Hund net gschisse, hätt er de Has noch verwitscht!“ Was sie damit sagen wollte: „Vergebens, oh Mensch, ist dein Begehr, die Realität irgend anders haben zu wollen, als sie nun einmal ist!“ Und wo sie Recht hat, hat sie Recht! 

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Living Change

Starten Sie noch dieses Jahr in die außergewöhnliche Change Management Ausbildung
Gastbeitrag von Michael Timmermann, Gründer von Timmermann Partners
Mit Living Change bieten wir seit diesem Jahr eine intensive, einjährige Change Management Ausbildung an. Sie lernen wie Sie spürbaren Change-Impact in Organisationen erzeugen. Aufgrund großer Nachfrage wiederholen wir das 1. Modul am 20.-22.11. 

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Vertrauen

Der Eindruck, den ich in etlichen Coachings und Trainings erhalten habe, lässt leider vermuten, dass in vielen Firmen, und da besonders in großen Konzernen, die Mitarbeiter zunehmend die Bindung an ihr Unternehmen verlieren. Noch vor zehn, fünfzehn Jahren standen die Beschäftigten für gewöhnlich voll und ganz hinter ihrem Arbeitgeber. Der Betrieb wurde nur aus ganz wichtigen Gründen gewechselt. Heute treffe ich vermehrt auf Menschen, die sich mit ihrer Firma überhaupt nicht mehr identifizieren. Das liegt natürlich auch an den Skandalen, über die wir täglich in der Zeitung lesen können.

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Alte Freunde, Tschaikowskys Fünfte und Brangelina

Mögen Sie klassische Musik? Ich liebe klassische Musik - also, so im Großen und Ganzen. Ich liebe es auch, Gäste zu haben, ebenfalls so im Großen und Ganzen. Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass manchmal zwischen beiden erstaunliche Parallelen existieren? Da gibt es zum Beispiel wunderbare Musikstücke, die sind berührend, mitreißend, unterhaltsam, man mag sie wirklich - und dann hören und hören sie nicht auf. Immer wieder denkt man „So, und das ist jetzt der Schluss!“ Und dann gibt es noch eine Schleife, noch eine Coda, noch eine Verzierung, das Orchester nimmt einen neuen Anlauf, um zum Ende zu kommen - denkt man, aber dann war es doch nur der Beginn zu einer weiteren Runde. 

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4 Change-Hebel für echte Veränderung in Einstellungen und Verhalten

Damit sich Menschen dauerhaft verändern, müssen sie es wollen. Aber der Wille genügt nicht: Die vier Change-Hebel geben Inspiration, wie Sie umfassende und dauerhafte Veränderung in Einstellungen und Verhalten bewirken können. In der Living Change Ausbildung lernen Sie mit Freude außergewöhnliche Change-Wirkung zu entfalten.

Ein Gastbeitrag von Michael Timmermann, Gründer von Timmermann Partners

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Der Kopf ist rund, damit die Gedanken die Richtung wechseln können (Francis Picabia)

Die Fußballeuropameisterschaft ist zwar längst kalter Kaffee, aber ich muss doch noch mal auf Island zu sprechen kommen. Dieses kleine Land, das ohnehin jährlich ein Vielfaches an Touristen bewältigen muss, als es Einwohner besitzt, wird wahrscheinlich nach dem wundervollen Auftritt seiner Fußballmannschaft als Reiseziel noch mal beliebter werden. Das vermutete auch ein Radiomoderator, der darüber sprach, dass dieser Ansturm für die Insel aber nicht nur Erfreuliches bedeutet. Neben all dem Guten, das der Tourismus für die Bevölkerung mit sich bringe, so sagte er nämlich, mehr oder weniger wörtlich: „Die Touristen sorgen allerdings auch dafür, dass es immer weniger bezahlbaren Wohnraum für die Isländer selbst gibt, denn die Touristen treiben die Mietpreise in die Höhe.“ So etwas Ähnliches hört und liest man ja immer wieder: Es sind die Touristen, die alles mögliche in die Höhe treiben: Die Mieten, die Immobilienpreise, die Restaurantkosten.

Haben die Touristen in den Ferien nichts besseres zu tun?

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Wenn - dann… dann aber auch wirklich!

Wenn - dann… das kann ja wie eine Drohung klingen. Mancher hat vielleicht noch das elterliche Grollen im Ohr „Wenn du nicht sofort deine Hausaufgaben machst, dann setzt es aber ein Donnerwetter!“ 

Manchmal ist „wenn - dann“ aber auch ein sehnsuchtsvoller Seufzer „Wenn ich im Lotto gewinne, dann mache ich eine Weltreise!“

Mein „wenn - dann“ ist keines von beiden, sondern die beste Art von Planen, die jemandem wie mir, der zwar durchaus Pläne hat, aber eigentlich nie plant, jemals untergekommen ist. Bei allem, was die Zukunft betrifft, habe ich es ja gern schlicht. Ich erinnere hier gern noch mal an mein Erleuchtungserlebnis mit den drei Zielen, so simpel wie effizient: Drei Ziele für den Monat, drei für die Woche und drei für den nächsten Tag - und keines mehr! Ich mache das sehr konsequent, seit ich den Beitrag darüber geschrieben habe, und bin nach wie vor begeistert von dieser einfachen Methode, selbst jene Dinge anzupacken, die man so gern vor sich her schiebt.

Jetzt habe ich so etwas Ähnliches für das Planen gefunden oder besser gesagt - es hat mich gefunden, denn danach gesucht habe ich nicht.

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Shit happens

Man macht sich ja immer mal wieder so seine Gedanken, lässt dieselben schweifen und kommt ins Grübeln. Über Verantwortlichkeit zum Beispiel - und darüber, dass dieselbe von vielen Menschen ungern übernommen wird. Aber ich will jetzt nicht schon wieder auf den Wirtschaftsteil der Zeitung zu sprechen kommen. Reden wir heute doch lieber über zwei nette alte Bekannte aus der Philosophie. Denn:

Es gibt sie noch, die guten alten Dinge…Können Sie sich noch an die Tücke des Objekts erinnern? Es ist mit ihr ja irgendwie ähnlich wie mit dem lieben Gott - wenn man an sie glaubt, kann man ihr Wirken fast überall sehen - aber ihren Namen habe ich schon länger nicht mehr gehört. Sie ist zu „she, who must not be named“ geworden. Vielleicht in der vergeblichen Hoffnung der furchtsamen Menschheit, dass man ihrem bösartigen Zugriff auf diese Weise einen Riegel vorschieben kann, wer weiß das schon so genau. In meiner goldenen Jugendzeit war sie jedenfalls häufig anzutreffen. Das war auf den philosophischen Disput der damaligen Zeit zurückzuführen, der sich angesichts der verheerenden Folgen atomarer Waffen daran entzündete, ob es es ein böses Ding an sich gäbe, oder ob es immer nur der Mensch sei, der eben böse Dinge tue. 

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Die Angst vor dem „Nein“ des Kunden

Selbst erfahrene Verkäufer kennen das Grummeln im Bauch, das begleitet ist von dem spontanen Bedürfnis, den Schreibtisch aufzuräumen, den eigentlich noch gar nicht fälligen Bericht zu schreiben, etwas ganz Wichtiges mit dem Kollegen zu besprechen, das Auto zum Tanken zu fahren, kurz dieses unangenehme Gefühl mit dem Namen „Kaltakquise“.  

Warum tun sich so viele Menschen schwer mit der Kaltakquise? Es geht ja nicht nur vielen Verkäufern so, sondern auch Selbständige kennen dieses Phänomen. Die drücken das dann häufig so aus: „Ich habe halt Schwierigkeiten, mich zu verkaufen!“ Allein diese Formulierung verrät schon viel über die unausgesprochene Befürchtung dahinter - dass Kaltakquise nämlich etwas Anrüchiges sei. „Sich selbst verkaufen“, das klingt ja schon fast wie Prostitution oder Sklavenhandel. 

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Persönliches Wachstum geht nicht in die Höhe und nicht in die Breite

„Die Kraft der Gedanken“.  Dieser - in meinen Augen irreführende - Titel des Zeit-Magazins Nr. 22 vom 19. Mai, veranlasste mich, noch einmal etwas zu persönlichem Wachstum zu schreiben, wie schon im vorigen Newsletter. Zitat „Zeit“: „Erfolg und Gesundheit, ja sogar Herzschlag und Gewicht hängen vom Selbstverständnis ab. Was Menschen zu sein glauben, das werden sie auch. Im Guten wie im Schlechten.“

In diesem sehr interessanten Beitrag des Zeit-Magazins wurden verschiedene Wissenschaftler und ihre Studien vorgestellt - Wissenschaftler, die sich zum Teil schon seit Jahrzehnten mit dem Einfluss des Geistes auf unsere körperliche und seelische Verfassung befassen. So zum Beispiel jenes bemerkenswerte Experiment der amerikanischen Harvard-Professorin Ellen Langner. Sie hat eine Gruppe von etwa Achtzigjährigen in eine Umgebung versetzt, in der ihnen vorgegaukelt wurde, es sei zwanzig Jahre früher. Und siehe da, nach nur sieben Tagen, waren die Probanden sichtlich verjüngt: Sie waren beweglicher, konnten alles mögliche wieder und schnitten in Intelligenz-, Seh- und Hörtests besser ab als Gleichaltrige ohne diese Erfahrung. Der Zeit-Autor schließt daraus „Wie unsere Gedanken unser Leben verändern können“.

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Zeit für strikte Ruhe und strenge Diät!

Also, ich bin verwirrt - irgendeinen klaren Gedanken kann man heute nicht von mir erwarten. Ich kann irgendwie nicht so gut mit Inkongruenzen. Wenn Sachen partout nicht zusammen passen wollen. Da lese ich im Wirtschaftsteil der „Zeit“ von 12. Mai 2016, dass der Journalist einen Mann begleitet hat, auch, als der vor Studenten einer privaten Wirtschaftsuni bei Koblenz zwei Tage lang über sein Metier referierte. Als krönenden Abschluss gab der Mann zum Besten, was er für das non plus ultra und die condition sine qua non, also was er für das wichtigste überhaupt hält, um erfolgreich zu werden, zu sein und zu bleiben, nämlich - Glaubwürdigkeit! Wenn Sie den Artikel auch gelesen haben, ist das folgende für Sie natürlich keine Überraschung mehr, aber allen anderen wird der Mund offen stehen bleiben: Dieser Mann, von dem da die Rede ist, das ist kein anderer als Paul Achleitner, seines Zeichens Aufsichtsratsvorsitzender der - und jetzt halten Sie sich fest - der Deutschen Bank! Der Deutschen Bank - ich lach mich scheckig. Glaubwürdigkeit und Deutsche Bank, das ist ungefähr so ein schönes Pärchen wie Erdogan und Sinn für Humor, die chinesische KP und Achtung vor den Menschenrechten, Monsanto und Umweltschutz oder Amerika und Fairness.

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Unzufrieden mit sich? Herzlichen Glückwunsch!

Was Besseres kann Ihnen gar nicht passieren! Okay, zugegeben, das ist ein bisschen übertrieben - es ist wunderbar, wenn man mit sich zufrieden ist. Aber wann passiert das eigentlich? Wenn man etwas geschafft hat, wenn man einen Schritt gegangen ist, den man sich vorher gar nicht zugetraut hat, wenn man alte Beschränkungen losgeworden ist. Am meisten zufrieden mit sich ist man doch dann, wenn man selbst das Gefühl hat, ein wenig über sich selbst hinausgewachsen zu sein, wenn man sich weiterentwickelt hat.

Kluge und erfolgreiche Menschen behaupten gern, dass diese Weiterentwicklung niemals aufhören dürfe, denn jeder Stillstand sei ein Rückschritt. Stimmt vermutlich! Und was ist die Antriebskraft für die stetige Weiterentwicklung? Genau, dieses Quentchen Unzufriedenheit, das es braucht, damit man den Allerwertesten aus der Komfortzone bewegt. 

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Change Ausbildung unseres neuen Kooperationspartners Timmermann Partners

Viele Coachs kennen das Gefühl, dass bestimmte Veränderungen bei einem Klienten unmöglich scheinen, weil das Umfeld nicht mitspielt. Als Coach können wir darauf leider meist nur indirekt einwirken.
Oder kennen Sie den Wunsch, ganze Organisationen in ihrer Veränderung unterstützen zu können um echte positive Wirkung auf viele Menschen gleichzeitig zu entfalten? 
Dann könnte Living Change für Sie interessant sein. In dieser intensiven, einjährigen Ausbildung der führenden Change Management Beratung Timmermann Partners lernen Sie das Beste, was es bez. Change gibt.

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Werte, Werte…warten Sie mal, da war doch was?

Nein, ich meine nicht die Abgase - obwohl es ganz schön stinkt. Werte? Kennen Sie die noch? Seit Werte eigentlich nur noch als eine Lachnummer in sogenannten Compliance-Vereinbarungen der Konzerne, die uns so gern betrügen, auftauchen, ist ihr Wert - also diese Doppelung tut mir jetzt auch leid, aber ich weiß gerade nicht, wie ich sie verhindern soll -  ziemlich in den Keller gerauscht. Aber die Älteren unter uns erinnern sich vielleicht noch mit Wehmut daran, dass es Zeiten gab, in denen sich nicht alles um Geld drehte. Muss so im frühen Pleistozän gewesen sein. Und für die Jüngeren gebe ich gern eine kurze, aber prägnante Erklärung: Innere Werte, liebe Kinder, sind das, was eine Persönlichkeit, falls dann noch eine da ist, ausmacht, wenn man all das Geld, die Villen, die Yachten und die Kunstsammlungen abzieht. Solche Werte können zum Beispiel sein: Großmut, Güte, und Vorsicht, jetzt wird es ganz altmodisch, Barmherzigkeit.

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Die Führungskraft als Coach - warum Coachingtools für Führungskräfte immer wichtiger werden!

Zeitgenössische Führungsmodelle wie der transformationale Ansatz fordern immer häufiger, den Aspekt „Coaching als Führungsinstrument“ in die Führungspraxis einzubeziehen.

Gerade die schnellen technischen Veränderungen, die Einzug in fast alle Bereiche halten, erfordern auch im Bereich Führung neue Wege einzuschlagen.

Bei klassischen Führungsmodellen basiert die Beziehung zwischen Chef und Mitarbeitern vor allem auf den Aspekten Kosten und Nutzen. Der transformationale Ansatz dagegen setzt zum Beispiel zusätzlich auf die Erhöhung der Selbstwirksamkeit sowie auf die Erhöhung der Eigenverantwortung des Mitarbeiters und wird damit um subjektive und emotionale Faktoren ergänzt.

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Frau Montessori rotiert vor Begeisterung im Grab!

Etwas in eigener Sache vorweg: Es gibt tatsächlich Menschen, die argwöhnen, ich hätte eine fatale Vorliebe für Bandwurmsätze. Versteh ich nicht! Kurz und knackig ist doch seit jeher mein Motto und nur weil es manchmal eben nur über vier oder fünf schlappe Zeilen lang kurz und knackig zu machen ist, heißt das ja noch lange nicht, dass es sich dabei um eine unnötig in die Länge gezogene Argumentationskette handelt, die man auch viel knapper hätte hinkriegen können, wenn man sich nur ein bisschen jener Mühe gegeben hätte, die ich doch wirklich niemals scheue, wenn es sich um den Dienst für die gute Sache handelt, in diesem Fall den Aufbau einer lupenreinen Schlussfolgerung, in deren ausschließlichen Dienst ich mich eigentlich immer stelle, wenigstens ist das allzeit mein Ziel, aber…Ach, ich könnte noch ewig weitermachen! Nur um mal zu zeigen, zu was ich fähig bin, wenn es um Bandwurmsätze geht. Und was Ihnen bisher erspart geblieben ist.

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Zeigen Sie, was Sie wert sind und was Sie können! Machen Sie sich nicht kleiner als Sie sind!

Im IntrovisionCoaching geht es immer wieder darum, sich von inneren Blockaden zu befreien. Dieser Fall behandelt das Problem eines jungen Mannes, der sich vor kurzem selbständig gemacht hatte und natürlich für jeden Kunden dankbar war. Da sein Geschäft längst noch nicht so florierte, wie er sich das wünschte, bereitete ihm der Gedanke, er könne einen Kunden und damit das dringend benötigte Geld verlieren, beständig Sorge. Diese Sorge ging schließlich so weit, dass er sich von seinem Haupt-Kunden sehr schlecht behandeln ließ. Der Kunde sprang mit ihm um, als sei er ein untergeordneter Mitarbeiter, den man einfach herumkommandieren kann. Darüber hinaus bezahlte der Kunde noch nicht einmal gut. Für diesen Kunden zu arbeiten, fiel dem Klienten zunehmend schwerer. Sich gegen die Behandlung zu wehren, traute er sich aber auch nicht, denn er hatte Angst davor, womöglich einen Großteil seines Einkommens einzubüßen.

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Introvision im Privatleben

Lassen Sie Ihre Beziehung nicht an Schwierigkeiten in der Kommunikation scheitern!

In diesem Fall, der im Buch „Introvision – Die Kunst ohne Stress zu leben“ (Ulrich u. Renate Dehner, Kreuz-Verlag 2015) dargestellt wird, geht es um eine sehr schwierige Beziehung. Der theoretische Hintergrund der Auflösung des Falles wird im Buch selbstverständlich ausführlich dargestellt.

Die Klientin liebte ihren Mann wirklich und hatte im Laufe ihrer Beziehung mit ihm viele sehr schöne Momente erlebt, sodass sie sich auch keineswegs von ihm trennen wollte. Doch gab es auch eine Kehrseite in dieser Beziehung. Die Klientin litt sehr unter den Abwertungen ihres Partners, zu denen es viel zu häufig kam. Wenn er sich selbst abgewertet fühlte, aus welchem Grund auch immer, wusste er sich nicht anders zu helfen, als seine Partnerin wüst zu beschimpfen. Sie fand diese verletzenden Szenen kaum auszuhalten, hing aber andererseits viel zu sehr an ihrem Mann, als dass sie die Ehe hätte beenden wollen.

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Niemand ist der Sklave seiner alten Muster!

Wer kennt das nicht: Seit langer Zeit, womöglich schon seit Jahren oder Jahrzehnten, würden Sie sehr gern etwas Bestimmtes anpacken - aber Sie trauen sich nicht! Sie träumen schon so lange davon, dieses oder jenes zu tun, zu unternehmen, zu lernen, aber es gibt eine innere Hürde, die bislang erfolgreich verhindert hat, dass Sie den ersten Schritt wagen. 

Sie wissen eigentlich genau, dass Sie in Ihrem Beruf viel weiter kommen könnten - wenn, ja wenn diese innere Blockade nicht wäre, sich mehr in den Vordergrund zu stellen, auf sich aufmerksam zu machen, sich etwas zuzutrauen und das auch nach außen zu zeigen.

Sie  geraten immer wieder in Situationen, die mit großem Stress für Sie verbunden sind - vielleicht, weil Sie Angst haben, abgelehnt zu werden, oder weil Sie fürchten, nicht erfolgreich zu sein, oder sich aus einem anderen Grund unsicher fühlen.

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Mit der Weltkarte von Hamburg nach Berlin?

Jeder hundertprozentige Psychoanalytiker hält die Psychoanalyse für das einzig Wahre, jeder Verhaltenstherapeut ist davon überzeugt, das nichts über Verhaltenstherapie geht und wer mit Leib und Seele an Rebirthing glaubt, der weiß, dass allein die Rückführung in das frühere Leben die bestehenden Probleme lösen kann. Solch ein Schulenstreit im therapeutischen Bereich ist gelegentlich auch in der Diskussion um das richtige Vorgehen im Coaching zu beobachten. Da wird die eigene Methode für das allein selig machende Mittel der Wahl gehalten. Doch dogmatischer Streit um die besseren Konzepte und Methoden führt nicht zu wirklich guten Ergebnissen. 

Ich persönlich sehe das so: Jede dieser Schulen ist eine Art Landkarte mit einem jeweilig anderen Maßstab. Und so wie Landkarten unterschiedlicher Maßstäbe per se weder gut noch schlecht sind,  sondern passend sein müssen, für den Weg, den man gerade gehen will, sind auch die unterschiedlichen Methoden, die sich im Coaching herausgebildet haben, per se weder falsch noch richtig, sondern sie müssen zum Problem passen, sprich: Es lösen.

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Man wird ja noch fragen dürfen

So, wie Geben seliger ist denn Nehmen -  was man unschwer daran erkennen kann, dass es dem, der  „Ich geb dir gleich eine aufs Maul“ ankündigt und dann danach handelt, viel besser geht als dem Empfänger der Botschaft, der sein seelisches Gleichgewicht erst wiederhergestellt sieht, wenn er sich für die Gabe revanchiert hat - so wird Fragen gemeinhin höher geschätzt als Antworten. Man kann sich damit im Großen und Ganzen und von den Ausnahmen einmal abgesehen, halt viel weniger blamieren. Fragen wird man ja wohl noch dürfen, und fragen kostet auch nichts. Fragen sind das Zeichen eines wachen Geistes! Wer keine Fragen mehr stellt, der lernt auch nichts mehr dazu. Man muss sich nie genieren, etwas zu fragen, denn: Dumme Fragen gibt es gar nicht, haben unsere wohlmeinenden Eltern uns beigebracht. Und so haben wir das zu deren Nutz und Frommen an unsere Kinder weitergegeben. Auch: „Was bist denn du für ein Depp?“ kann unter Umständen unter die ernst gemeinten Fragen gezählt werden, ’s kommt halt immer auf den Kontext an.

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Neue Bedingungen! Neue Herausforderungen! Neue Führung?

Das Thema „Führung“ wird nie zu Ende diskutiert sein, weil immer wieder neue Konzepte entwickelt werden, die „Führungsmoden“ sich wandeln, mal das eine, mal das andere in den Vordergrund gestellt wird, aber, am allerwichtigsten: Weil die Bedingungen, unter denen Wirtschaft stattfindet, sich verändern und Führung diesen Bedingungen gerecht werden muss.
Führung muss natürlich auch den veränderten Ansprüchen einer neuen Generation gerecht werden, die vielleicht nicht mehr den (Leistungs-)Idealen ihrer Väter folgt. Dazu kommt, dass sich in Umfragen immer wieder herausstellt, dass es (zu viel) Unzufriedenheit damit gibt, wie Führung bei uns gehandhabt wird.
Die Führungskonzepte, die in jüngster Zeit viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen haben, wurden eigentlich aus Software-Entwicklungs-Projekten abgeleitet und haben die klangvollen Namen „Agile Management“ oder SCRUM. Doch nur, weil diese Konzepte in einem Bereich erfolgreich sind, bedeutet das ja leider noch lange nicht, dass man alle Probleme damit lösen kann. Es gibt aber inzwischen offenbar schon Menschen, die ganz ernsthaft diskutieren, ob es nicht sinnvoll ist, ganze Firmen so zu führen, ja, sein ganzes Leben mit „agile management“ Methoden zu planen. Angeblich wird man so am besten den Erfordernissen des modernen Lebens gerecht.

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Klarer Fall von falsch gedacht

Also um mit dem Wichtigsten zu beginnen: Ich habe gute Neuigkeiten! So, wie sich das für eine erste Kolumne im Neuen Jahr gehört. Aber dazu muss ich erst ein bisschen ausholen.
Gefühlt wird ja gerade alles schlechter: Man hat den Eindruck, die Welt ist in einem gruseligen Aufruhr, alles geht drunter und drüber und Pep Guardiola nach England, wo Klopp ja schon ist, David Bowie ist tot und man selbst sieht auch nicht mehr so gut aus, eine Katastrophe jagt die nächste und die Menschheit (das sind all die, die man selbst und der eigene enge Kreis nicht ist) ist sowieso in einem hoffnungslosen Zustand - entweder verrückt oder kriminell oder beides und wenn nicht das, dann immerhin nicht einmal mehr zu einer Feld-Wald- und Wiesenfreundlichkeit in der Lage, wie sie früher angeblich doch mal ganz selbstverständlich war.

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Bei wichtigen Präsentationen glänzen

Besonders vor sehr wichtigen Präsentationen nehmen Manager häufiger ein Coaching in Anspruch, um sich optimal darauf vorzubereiten und eine erfolgreiche Performance abzuliefern.
Wie sollte ein optimales Coaching dazu aussehen?
Der übliche Ansatz ist Training. Das heißt, man lässt die Person die Präsentation vorstellen und gibt Feedback dazu. Daraufhin wird neu ausprobiert, was als veränderungswürdig erkannt wurde.

Wenn man sich allein darauf beschränkt, hat das jedoch einen entscheidenden Nachteil:

Selbst wenn jemand eine neue Art des Auftretens zwei, drei oder auch viermal im Coaching übt, reicht das noch lange nicht aus, um für denjenigen auch auf einer unbewussten Ebene bereits zur Verfügung zu stehen. Das hat zur Folge, dass die Person im Fokus der allgemeinen Aufmerksamkeit steht und sich leider gar nicht auf das Publikum konzentrieren kann, weil sie darauf achten muss, ja alles, im Sinne des Geübten, „richtig“ zu machen.

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Frau Dehner philosophiert sich um Kopf und Kragen

Die Liebe zur Weisheit ist ein unschuldiges Vergnügen. Da gibt es schließlich ganz andere Sachen, aber das wollen wir jetzt nicht weiter vertiefen -  ihr könnt wieder reinkommen, Kinder. Die Liebe zu gutem Essen mag im Prinzip auch unschuldig sein, macht aber furchtbar dick und das ist ungesund. Die Liebe zum Wein zerstört Hirnsubstanz, macht hässlich, bringt den obsessiv Verliebten in ein frühes Grab und beschert ihm, bevor es so weit ist, unter Umständen entsetzlich viel Ärger - nicht zu vergessen seinen Angehörigen und Freunden. Denn auch wenn im Wein Wahrheit stecken mag, noch viel wahrer ist, dass ein Suffkopf im Großen und Ganzen schwer erträglich ist.

Die Liebe zur Weisheit jedoch, umgangssprachlich Philosophie genannt, führt bei neunzig Prozent der Liebhaber bei der tätigen Umsetzung dieser Liebe, sozusagen beim Geschlechtsakt des vertieften Denkens (unter Eingeweihten auch mindfucking genannt), nicht zu einer Verknotung von Körperteilen wie der Praktiker sie aus dem Kamasutra kennt, und die Ursache von schwerwiegenden Folgen sein kann - und damit meine ich gar nicht mal die drei bis vier Kilo, die ein normales Baby auf die Waage bringt - nein, diese unschuldige Liebe führt lediglich zu einem Knoten im Hirn, der sich bei strenger Bettruhe von ganz allein wieder löst.

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Kennen Sie das Gespenst "Kaltakquise"?

Es gibt gar nicht so wenige, die fürchten sich davor. Dabei ist es eigentlich ganz harmlos, man muss es nur zu nehmen wissen!

Die Angst vor der Kaltakquise ist in der Tat bei viel mehr Verkäufern anzutreffen, als man glauben möchte. Denn wodurch zeichnen sich Verkäufer aus? Sie haben überhaupt keine Probleme damit, auf Menschen zuzugehen. Sie sind begierig danach, Aufträge zu bekommen, und sind darin auch ziemlich erfolgreich. Doch die Verkäufer, auf die das zutrifft, sind sozusagen nur die Spitze des Eisbergs. Das sind die Naturtalente, die einfach großen Spaß daran haben, Aufträge hereinzuholen, für die es eine spannende Herausforderung darstellt, mit einem Kunden um den Auftrag „zu ringen“, die keinerlei Hemmungen haben, wildfremde Menschen anzurufen, um ihnen ihre Produkte näher zu bringen.

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Die Kolumne für jung und alt

Trotz meines fortgeschrittenen Alters fühle ich mich manchmal noch so was von jung, also so jung, dass es schon nachgerade peinlich wäre, das auszuleben. Ich meine damit nicht, dass ich gelegentlich einen Anfall von geradezu übermütiger Lebensfreude empfinde, sodass ich jubilieren könnte wie eine Feldlerche - nur dass der liebe Gott es in seiner unergründlichen Weisheit für richtig befunden hat, dass ich mehr wie eine Elster klinge, weshalb ich mich tunlichst zurückhalte und meinen Sangeslüsten nur freien Lauf lasse, wenn mich keiner hört. Aber dass ich mich auf diese Art jung fühle, ist mir nicht peinlich und das meine ich, wie gesagt, auch nicht.

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Selbstmanagement und Stress

Stress ist ein Dauerthema, die Burnout-Fälle häufen sich, kaum ein Mitarbeiter, der nicht darüber klagt, zu viel Stress zu haben. Aber auch wenn die Arbeitsbelastung hoch ist und der Leistungsdruck zugenommen hat: Es lohnt sich, genau hinzusehen, ob und wie weit der Stress mit mangelhaftem oder ganz fehlendem Selbstmanagement verbunden ist.
Im Coaching wundere ich mich immer wieder darüber, wie viele Führungskräfte noch immer ohne ein Selbstmanagement-System arbeiten. Salopp ausgedrückt, wursteln sie mit großem Aufwand vor sich hin und raufen sich jeden Abend die Haare, weil die Fülle der Aufgaben sie überrollt. Genau diese Fülle führt, wenn man sie nicht gut organisiert, dazu, dass man ständig das bedrohliche Gefühl hat: „Irgendetwas könnte mir rausrutschen und untergehen.“
Dieses Gefühl ist ein sicheres Zeichen dafür, dass man den Überblick über die eigene Arbeit verloren hat. Das erhöht die Unsicherheit, und damit den Stress enorm. Denn wenn man nicht mehr genau weiß: „Habe ich zu diesem Thema schon etwas delegiert? Müsste ich zu diesem oder jenem nicht schon längst eine Rückmeldung haben? Was genau haben wir zum Projekt xy besprochen? Wie war da noch mal der Zeitplan?“ nimmt das die Form einer „nicht vollendeten Gestalt“ an - und aus der Gestaltpsychologie wissen wir genau, wozu das führt: Das Thema kann nicht ad acta gelegt werden, sondern drängt sich permanent als „unerledigt“ ins Bewusstsein und löst Beunruhigung aus.

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Nur drei - mehr nicht!

Obwohl ich vor vielen Jahren mal Ulrichs Co-Trainerin war in einem Seminar, das wir „Das Ziel“ genannt hatten, und das, nebenbei bemerkt, wie alle Seminare, die Ulrich entwickelt hat, ein wirklich gutes Seminar war, hatte ich persönlich mit Zielen irgendwie nie viel am Hut. Mir hat immer  durchaus eingeleuchtet, was mein kluger Mann über die Wichtigkeit, sich eigene Ziele zu setzen, gesagt hat, ich habe auch nie daran gezweifelt, dass das für alle anderen echt eine Supersache ist, aber für mich selbst?  Ach nee, dachte ich, das ist wirklich nicht meins. Bin ich nicht der Typ für.  Ich nehme dankbar an, was kommt und verkrafte mit Grazie, was nicht kommt. Wozu soll ich mit Ziele setzen, wenn ich doch heute noch nicht weiß, wie ich mich in zwei oder drei oder gar fünf oder zehn Jahren fühle. Im Geschäftsleben ist das eine andere Sache, das sehe ich ein, aber für mich als mehr oder weniger Privatperson, also da bin ich dann eher Ziel-vegan, wie meine Enkeltochter das so unnachahmlich ausdrücken würde.

Aber jetzt! Never say never - wie der Engländer sagt.

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Frau Dehner bekennt sich schuldig!

Selbstbild und Fremdbild gehen ja oftmals ganz betrüblich auseinander, man kennt das: Die kriminellen Krawallmacher vor den weiß Gott nicht luxuriösen Unterkünften von Hilfsbedürftigen halten sich für gute Deutsche, so mancher engstirnige Pedant glaubt ein Muster an Toleranz und Offenheit zu sein, unter den bigotten Eiferern hält ein jeder sich für einen guten Christen und wie leicht passiert es nicht, dass man sich selbst als Leuchte sieht, wo alle anderen nur eine Funzel erkennen können. Zu diesen Verblendeten will man selbstverständlich keinesfalls zählen, darum bekenne ich es jetzt gleich von vornherein: Ich bin manchmal furchtbar kleinlich. Das ist kein Charakterzug, auf den ich stolz bin! Selbstverständlich würde ich lieber als großzügig über den Niederungen des Alltags schwebend gesehen werden, als jemand, dem zwar nichts Menschliches fremd ist, der aber souverän und mit unnachahmlichem Takt über alles hinweg sieht, das geeignet ist, die philosophische Nonchalance zu derangieren.

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Messe Zukunft Personal, 15.-17.09.2015 in Kön

Auch dieses Jahr sind wir mit einem großen Stand, Halle 2.2/ Stand L.12,  auf der Messe Zukunft Personal in Köln vertreten und möchten Sie herzlich einladen bei uns Energie zu tanken, interessante Gespräche zu führen, einen Kaffee zu trinken oder einem Vortrag zu lauschen.

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Ein Leser über das neue Buch "Introvision - Die Kunst, ohne Stress zu leben"

Wir danken sehr für die schöne Rezension:

"... Ich finde Eure Darstellung der Introvision sehr klar und sehr gut gelungen. Da ich mir nach dem Freiburger Kongress das Buch von Frau Prof. Wagner gekauft und auch durchgearbeitet hatte, kann ich einschätzen, welche Leistung darin liegt, aus der sehr sperrigen Darstellung das Wichtige herauszufiltern und so gut lesbar darzustellen.

Auch Eure Idee, das mit TA zu verknüpfen finde ich ausgezeichnet, da ihr so nicht nur eine Technik anbietet, sondern auch ein Hintergrundverständnis, welches niveauvolles Arbeiten erlaubt...."

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IntrovisionCoaching bei Entscheidungsproblemen

Auch Menschen, die normalerweise keine Entscheidungsprobleme haben, können in Situationen kommen, die sie als so schwierig empfinden, dass sie absolut nicht wissen, wie sie entscheiden sollen. Wenn es um wichtige Entscheidungen geht, die das ganze Leben verändern können, hängen sie plötzlich fest, da nützen auch alle Entscheidungsstrategien nichts mehr, mit denen sie bisher bestens zurechtgekommen sind.
So ging es einem Klienten, der sehr geübt darin war, mit der Entscheidungsmatrix zu arbeiten, sich bei dieser Entscheidung jedoch wie blockiert fühlte. Er kannte das von sich selbst überhaupt nicht, als erfolgreicher Unternehmer war er schließlich daran gewöhnt, dauernd auch schwerwiegende Entscheidungen zu treffen.

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SFH - verzweifelt gesucht!

Wo hab ich denn bloß.... verflixt, wo versteckt er sich denn! Irgendwo muss er doch sein! Der kann sich doch nicht plötzlich in Luft aufgelöst haben? Aber wo ist er denn bloß abgeblieben?  Es ist doch noch gar nicht so lang her, dass ich ihn das letzte mal gesehen habe! Oder doch? Also, ich glaube, das heißt, ich bin fast sicher, das war noch nicht sooo lange her, aber andererseits - wer weiß? Je älter man wird, desto schneller vergeht bekanntlich die Zeit, vielleicht fehlt er mir doch schon länger und ich habe es in der Alltagshektik nur nicht gleich gemerkt. Sie wissen ja, immer Trubel, immer viel zu tun, na, wem sage ich das. Da kann es ja schon mal passieren, dass einem etwas abhanden kommt, ohne dass es einem gleich auffällt. 

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Zielvereinbarungen, die die Firma wirklich voranbringen

Bei den neuen Führungsmodellen, die zur Zeit mehr oder weniger heftig diskutiert werden, sticht eines hervor, das in meinen Augen tatsächlich auf eine Verbesserung hinausläuft. Es ist auch nicht wirklich hundertprozentig neu, sondern die Abwandlung des guten (oder schlechten - wie man es nimmt) alten MBO - Management by Objectives. Die weiterentwickelte Variante nennt sich OKR, was ausgeschrieben Objectives and Key Results lautet.

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Radikal weise oder lieber doch nicht?

Als ich kürzlich Besuch von meinen beiden Enkeltöchtern hatte, unternahmen wir drei Damen eine kleine Schiffsrundfahrt auf dem Bodensee. Leider hatten wir die Abfahrtszeit des Schiffchens knapp verpasst und mussten deshalb relativ lang (jedenfalls für eine Drei- und eine Fünfjährige) auf das nächste warten. Wir setzten uns dazu auf eine idyllische, schattige Bank am Steg, vor uns der herrlich blaue See, bevölkert mit Schwänen, Enten, Haubentauchern sowie den dazugehörigen entzückenden Küken, die die beiden quirligen Mädchen jedoch nur die kürzeste Zeit zu fesseln vermochten. Sie begannen, heftig auf der Bank herum zu turnen.

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Coaching als Führungsinstrument - Benefit auf vielen Ebenen!

Eine gute Führungskraft ist eine reflektierte Führungskraft! 
Die Teilnehmer nutzen sehr schnell die Ausbildung, um sich selbst intensiv zu reflektieren. Ähnlich wie ein Coach lernen darf, sich selbst zu entdecken, lernt die Führungskraft, wo sie ihre wunden Punkte und blinden Flecken hat. Das unterstützt die innere Ruhe, um den Führungsalltag souveräner, klarer und gelassener zu gestalten. Und genau solche Führungskräfte brauchen wir in diesen kritischen Zeiten des Chronic Overload, der Beschleunigung und der Umstrukturierungen! Eine gute Führungskraft ist eine reflektierte Führungskraft! Das fördert auch deren Karriere.

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10 Jahre Coaching als Führungsinstrument

Eine Ausbildung feiert ihren runden Geburtstag!

Es gab anfangs viele Kritiker!  
Auf vielen Vorträgen und Messen wurde mit uns heftigst diskutiert, dass Führungskräfte nicht coachen können, wollen oder dürfen. Sie hätten einen Rollenkonflikt und würden diesen auch nicht managen können. Die Diskussionen - v.a. von vielen Coaches - liefen in diese Richtung. Noch heute sind viele der Meinung, dass nur ein unabhängiger Außenstehender die Offenheit bei Mitarbeitern erreichen würde. Dennoch wurden danach zahlreiche 2-Tages-Seminare im Rahmen unter dem Titel "Führungskraft als Coach" angeboten. "hony soit qui mal y pense"“ sagt der Franzose. Die Idee war gesät...

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13 Wertvolle Tipps zum Coaching-Erfolg

Ich habe dreizehn wertvolle Tipps, die zum Gelingen eines Coachings beitragen, zusammengestellt. Wer die alle beherzigt, hat schon eine gute Grundlage für den Coaching-Erfolg.

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Vorgegebene Ziele, vorgegebene Zahlen

Die Schwierigkeiten beim Salescoaching

Coaches, die hauptsächlich mit Führungskräften arbeiten, betreten Neuland, wenn sie Verkäufer coachen, denn solche ganz klar umrissenen Anforderungen, was das Ziel ist, welche Zahlen erreicht werden müssen, finden sich im Führungscoaching für gewöhnlich nicht. Doch ein Verkaufsleiter hat ganz eindeutige Vorgaben: Bei seinem Verkäufer stimmen die Zahlen nicht, die müssten nämlich eigentlich soundso aussehen und genau dahin (mindestens) muss der Verkäufer kommen.

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Ziele, die wirklich ziehen!

Ein Ziel soll motivieren, es soll anspornen, es soll Lust darauf machen, sich ordentlich reinzuknieen, damit man es auch erreicht. Und wie sieht die triste Realität meistens aus? Der Verkaufsleiter verkündet mit mehr oder weniger Begeisterung in der Stimme: "Unser Ziel (und damit meint er das Ziel des Verkäufers) ist es, den Umsatz zu erhöhen!"
Das ist kein Ziel, das ist eine Androhung. 

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Die Kaltakquise - Das Stiefkind der Verkäufer

Sie beißt nicht und sie kratzt nicht – geliebt wird sie trotzdem nicht. Die Kalt-Akquise liegt in der Gunst der Verkäufer meist ganz hinten, und dieses Phänomen trifft nicht nur für Neulinge unter den Verkäufern zu, auch alte Hasen, die schon jede Menge Erfahrung besitzen, drücken sich gern davor, mit potenziellen Kunden, die sie noch nicht kennen, in Kontakt zu treten. Das zieht sich durch sämtliche Branchen, vom produzierenden Gewerbe bis hin zu Bankberatern, die sich oft sehr schwer tun, sich jetzt als Verkäufer zu begreifen, obwohl ihnen vom Können und vom Wissen her kaum etwas fehlt dafür.

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20 Jahre CoachingAusbildung sind kein Pappenstiel!

Seit zwanzig Jahren ist die dehner academy (ehemals Konstanzer Seminare) mit ihrer CoachingAusbildung am Markt - das muss man erst einmal schaffen! Zwanzig Jahre - dass dieser runde Geburtstag jetzt gefeiert werden kann, ist das Ergebnis einer Ausbildung von höchster Qualität, die jedem Teilnehmer nicht nur berufliche, sondern auch persönliche Entwicklung ermöglicht. Wie aussagekräftig dieser ungewöhnlich lange Zeitraum ist - es dürfte kaum ein Institut in Deutschland geben, dass die dehner academy in dieser Hinsicht an Jahren überbieten kann - erkennt man spätestens dann, wenn man sich anschaut, was immer wieder von Experten als Entscheidungskriterium für eine Coachingausbildung angeführt wird: „Überprüfen Sie, wie lange die Ausbildung schon angeboten wird!“ Wer etwas so lange erfolgreich anbietet, der hat etwas zu bieten!

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Über Fragen

Kennen Sie das auch? Man hat wunderbare Antworten im Kopf auf Fragen, die einem leider nie gestellt werden. Was könnte man für herrliche Sachen sagen, wenn man nur mal klug genug befragt würde. Von einem Interviewer zum Beispiel, der die ausführlichen, wohlfundierten und scharfsinnig begründeten Antworten dann in einem viel gelesenen und renommierten Magazin einer interessierten, was heißt interessierten, einer begierigen Öffentlichkeit zur Kenntnis bringt, oder so. Womit man sich dann etabliert als jemand, der viel klügere Sachen zu sagen hat als jene Politiker, Managementgrößen oder Marketing-Experten, die so unendlich viel heiße Luft von sich geben, dass das allein vermutlich schon ein Gutteil der drohenden globalen Umweltkatastrophe ausmacht. Das sollte jedenfalls unbedingt mal wissenschaftlich untersucht werden. Titel der Studie: „Der Einfluss, den der Ausstoß von heißer Luft seitens Frau Merkel et alii auf die Klima- Erwärmung nimmt, unter Berücksichtigung der Faktoren Wahlkampf, politische Zugehörigkeit und rhetorischeTagesform.“

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IntrovisionCoaching und Introvision

Die Frage, die uns immer wieder gestellt wird, ist: Gibt es einen Unterschied zwischen Introvision und IntrovisionCoaching? Beide basieren zwar auf den selben Prinzipien, aber IntrovisionCoaching stellt ein anderes Format der selben Methode dar.

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Was nachhaltiges Coaching auszeichnet

(1. Artikel: Nachhaltiges Coaching)

Eine ehrgeizige junge Führungskraft war fest entschlossen, Karriere zu machen. Im Weg stand ihr dabei nur ihr Führungsverhalten. Bei ihren Vorgesetzten war bekannt, dass sie viel zu autoritär und selbstherrlich führte, dass sie ihren Mitarbeitern keine Entscheidungsfreiheiten ließ, wenig beliebt war und es in ihrem Team  deshalb ungewöhnlich hohe Fluktuation gab. Da sie trotz dieses dominanten Verhaltens als fachlich sehr gut anerkannt war, legte man ihr ein Coaching ans Herz, um ihr den Weg in die nächsthöhere Hierarchie-Ebene zu ermöglichen.

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Introvisionscoaching Magazin als APP

Unser IntrovisionCoaching Magazin ist auf Englisch als App erschienen!

Sie können die App hier herunterladen:

Für Apple-User

Für Android- User

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Die tiefsten Abgründe des Mordens

Seit den deutschen Fernsehmachern im Großen und Ganzen nichts anderes zur Unterhaltung mehr einfällt als Mord und Totschlag, von gelegentlichen Schmonzetten mal abgesehen, die aber gern auch mit einer Leiche im Keller abgerundet sein dürfen, kennt man sich als Durchschnittsbürger bestens aus mit jeder Art von Verbrechen – in der Größenordnung von einer Leiche, das ist dann die jugendfreie Vorabendvariante, bis hin zu Hunderten, die erst ab acht Uhr im Programm erscheinen.

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Was ist eigentlich „Persönlichkeitsentwicklung?“

Nachdem es jahrelang still geworden war um die Persönlichkeitsentwicklung, taucht sie als Thema jetzt verstärkt wieder auf, nicht nur bei Personalern, sondern allgemein bei Führungskräften – vielleicht, weil man gemerkt hat, dass Techniken und Tools, so wichtig sie sind, allein noch keine gute Führungskraft ausmachen. Manchmal hatte ich jedoch den Eindruck, dass es eine gewisse Unklarheit darüber gibt, was da eigentlich entwickelt werden soll oder was es überhaupt bedeutet, dass die „Persönlichkeit“ sich entwickelt.

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Introvision – Die Kunst, ohne Stress zu leben

Oft befürchten wir, dass etwas passieren wird, was auf keinen Fall passieren darf; oder dass etwas nicht eintrifft, was unbedingt eintreffen sollte. Diese Sollvorstellungen sind begleitet von heftigen Emotionen, Erregungen und allerlei körperlichen Symptomen. Unser Blick ist verengt und wir geraten total in Stress. Introvision ist …

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