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Jede einzelne Führungskraft kann etwas tun!

Der Autor eines interessanten Artikels auf „freitag.de“ geht davon aus, dass es durch unser Wirtschaftssystem zu einer immer größer werdenden Vereinzelung der Menschen kommt. Diese Vereinzelung bewirkt psychische Störungen, die in der Tat ja beobachtbar, man denke nur an die Berichte der großen Krankenkassen zu den Ursachen für Arbeitsausfälle, immer mehr Raum einnehmen. Besonders schädlich wirkt sich wohl der hohe Konkurrenzdruck aus, dem sich viele Menschen ausgesetzt sehen. In meinen Augen kam dieser hohe Konkurrenzdruck unter anderem auch dadurch zustande, dass man aus der irrtümlichen Annahme heraus, damit das Leistungsniveau zu steigern, viele Jahre lang Einzel-Zielvereinbarungen durchgeführt, und die damit verbunden hat, einen variablen Teil des Gehaltes von der Zielerreichung abhängig zu machen. Inzwischen ist, denke ich, durch viele Beispiele hinlänglich bewiesen, dass das ein Irrweg war.

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Wann, wenn nicht jetzt? Ein Willkommensgruß

Sehr geehrtes Neues Jahr!

Klingt ein bisschen förmlich, ich weiß, aber da wir uns noch nicht so gut kennen, verzichte ich auf die vertrautere Anrede „Liebes Neues Jahr“. Es ist ja auch noch gar nicht raus, ob wir uns überhaupt lieb werden, wir beide, auch wenn wir uns im Laufe der Zeit zwangsläufig näher kommen. Außerdem habe ich, ich muss das leider gleich zu Beginn meines Briefes ganz offen sagen, große Schwierigkeiten mit dieser unerfreulichen Charaktereigenschaft aller Jahre, die ich bisher kennengelernt habe und die Sie vermutlich ebenfalls besitzen: Diese Flüchtigkeit, dieses nicht ein einziges Mal innehalten können. Sie verschwinden so schnell! Bitte, was soll das? Kaum hat man sich an Sie gewöhnt, nehmen Sie Ihren Hut und empfehlen sich auf französisch, wie man so sagt, Adieu und auf Nimmerwiedersehen! Finden Sie das in Ordnung? Also ich nicht! Der Mensch braucht doch viel mehr Zeit, um mit all dem, was das Jahr so mit sich bringt, klar zu kommen.

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