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Als Chef akzeptiert / Teil 1

Im Wirtschaftsteil der „Zeit“ vom 16. Februar 2017 konnte man unter der Überschrift „Hör zu, Boss“ folgendes Lesen: „Je kenntnisreicher und selbstbewusster die Mitarbeiter sind, desto unzufriedener sind sie mit ihren Vorgesetzten. Zwei Drittel der Angestellten halten ihren Chef für charakterlich und fachlich ungeeignet. Das geht aus einer Umfrage der Personalberatung Rochus Mummert unter 1000 deutschen Angestellten aus dem Jahr 2016 hervor. Besonders kritisierten die Befragten, dass ihre Vorgesetzten die Arbeit ihrer Leute nicht anerkennen würden und sie nicht richtig förderten. Auch die Führungskräfte sind unzufrieden - mit sich. Mehr als drei Viertel der Befragten finden, dass sich die Führungskultur grundlegend ändern müsse…“

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Entschuldigen Sie mein Latein…

Twittern war ja eigentlich mal eine ganz handelsübliche Beschäftigung. Nichts groß dabei. Viele einwandfrei ehrenwerte Menschen twitterten. Es gab stinklangweilige Tweets (die meisten) und es gab sehr interessante Tweets und lustige und wichtige und aktuelle und politische und jetzt gibt es, na Sie wissen schon… Twittern hat plötzlich so was Anrüchiges bekommen, seit der A…mtsinhaber auf dem mächtigsten Stuhl der Welt mittels hundertvierzig Zeichen die Menschheit das Fürchten lehrt.

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Selbstmanagement für Führungskräfte

Häufig wird als „Zeitmanagement“ bezeichnet, was wir lieber unter den Begriff „Selbstmanagement“ fassen wollen, denn „Zeit“ lässt sich nicht managen. Zeit ist 24 Stunden täglich für alle Menschen gleich vorhanden. Die interessante Frage lautet: Was macht jeder Einzelne mit der vorhandenen Zeit? 
Wer seine Zeit effizient nutzen will, kommt sehr schnell zum Punkt „Prioritäten setzen“. Dazu bietet das Konzept der „Vier-Felder-Matrix“ von Covey wertvolle Anhaltspunkte.

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Täterrättätät

Nun ist es also schon wieder alt, das „Neue Jahr“. Ab dem sechsten Januar gilt es zwar als hinterwäldlerisch, jemandem noch ein fröhliches  „e guuts Neues“, wie der Konstanzer sagt, zuzurufen. Ich tue es trotzdem, bin schließlich bekennende Provinzlerin. Nachträglich wünsche ich Ihnen sehr herzlich, einen guten Rutsch gehabt zu haben!

Darauf, dass das „Neue“ lediglich eine sehr eng begrenzte Haltbarkeit besitzt und allzubald wieder alt aussieht, sind wir im ersten Satz schon zur Genüge eingegangen. Dazu also kein weiteres Wort. Es muss jedoch noch ein weiterer Aspekt beleuchtet werden: „Es gibt überhaupt nichts Neues unter der Sonne“, wusste man schon zu Methusalems Zeiten und schrieb es nieder. Doch hier irrt die Bibel! Also wie ich zuverlässig weiß, gibt es immer neue Wortschöpfungen. Ich mag vor allem die, die sich so einen quasi authentisch - wissenschaftlichen Anstrich geben. Nehmen Sie zum Beispiel folgendes: In meiner goldenen Jugendzeit konnte jemand authentisch sein, oder auch nicht, ohne an „Authentizität“ zu leiden. Wir noch Halbgebildeten hätten damals einen Knoten in die Zunge gekriegt, beim Versuch, das auszusprechen, ganz davon abgesehen, dass größte Unklarheit darüber geherrscht hätte, wie man das schreibt. Wir haben uns damals allerdings auch keine größeren Gedanken darüber gemacht, ob eine Person „authentisch“ ist oder nicht, sondern uns interessierte eher, ob das, was sie sie behauptet, faktisch richtig ist.

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