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Agilität kontra Jobfrust

In einem kürzlich erschienenen Newsletter schrieb ich sinngemäß, Agilität sei in aller Munde. Liest man den von Haufe herausgegebenen „Agilitätsbarometer 2017“, der auf einer Befragung beruht, die Infratest für Haufe durchgeführt hat (befragt wurden 1812 Mitarbeiter und 1006 Führungskräfte aus Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern in Deutschland, Österreich und der Schweiz), muss man jedoch zu einer anderen Einschätzung kommen. Denn bei dieser Studie stellte sich heraus, dass Wissen und Kenntnis über agile Methoden nach wie vor gering sind. 90% der Mitarbeiter und 70% der Führungskräfte gaben an, sie nie zu nutzen. Auch Begriffe wie „Scrum“, „Swarming“ oder „Holokratie“ waren für 80% der befragten Mitarbeiter böhmische Dörfer. Auch agile Projektarbeit findet nur in etwa 10% der befragten Unternehmen statt. Wer agile Methoden nutzt, ist jedoch weitgehend davon überzeugt - jedenfalls sieht die überwiegende Mehrzahl positive Auswirkungen auf Effizienz und Effektivität.

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In aller Ruhe, doch seitlich bewegt

Haben Sie schon mal versucht, sich etwas zu erbeten? Falls ja, wo haben Sie das getan? Ich vermute mal, entweder in der Abgeschiedenheit Ihrer eigenen vier Wände oder aber an einem Ort, der zum Beten baulich irgendwie geeignet ist, vielleicht sogar genau zu dem Zweck errichtet wurde, unter anderem wenigstens. Ich denke da an Kirchen, Synagogen, Moscheen, Tempel oder - für Anhänger des Großen Spaghetti-Monsters - die Nudelabteilung im Supermarkt. Bei uns in Konstanz gibt es einen professionellen Zeitungsschreiber, der macht das Beten in der Bäckerei. Fragen Sie mich nicht, warum - ich bin da auch ratlos. Aber ich habe es schwarz auf weiß. Er schildert in eher dürren Worten seinen Aufenthalt in eben jener Bäckerei, in der ihn die Verkäuferin ersuchte, ihr sein Begehr mitzuteilen und zwar mit typisch Konstanzer Charme: „Wa wellet Se?“ und er schreibt dann wörtlich, Zitat „Ich erbete mir Bedenkzeit“. 

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