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„Agilität“ – ein willkommener Vorwand zur Organisationsentwicklung

Eine Organisationsentwicklung auf den Weg zu bringen ist fast immer eine gute, und oft genug eine unumgängliche Entscheidung. Immer häufiger wird „Agilität“ dazu als Argumentationshilfe genutzt. Da Agilität gerade ein unglaublich starkes Schlagwort ist, kann man auch sehr leicht auf der Entscheider -Ebene Unterstützer akquirieren. Für Projekte, die „Agilität“ im Titel tragen, erhält man überdurchschnittlich einfach ein Budget. Doch ist Agilität wirklich immer sinnvoll und hilfreich? Besonders dann, wenn das Unternehmen routinierte Prozesse benötigt, oder wenn die Produkte nicht einem schnellen Markt ausgesetzt sind, ist die Antwort ist ein klares Nein!!! Trotzdem muss sich selbstverständlich jedes Unternehmen auf stetigen Wandel…
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Introvision-Coaching – Die Methode gegen Stress

Stress ist kein neues Phänomen, aber eines, das sich immer ausgeprägter bei betrieblichen Fehlzeiten bemerkbar macht. Stressbedingte Ausfälle lassen sich jedoch vermeiden. Dass die Arbeitsbelastung zugenommen hat, die Unsicherheiten größer geworden sind, die Reizüberflutung schon fast bedrohliche Züge annimmt, zählt sicher zu den Ursachen, erklärt das Problem jedoch nur zu einem kleinen Teil. Weitaus stärker wirkt sich nämlich der „hausgemachte“ Stress auf das persönliche Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit aus. Hausgemachter Stress entsteht, wenn man sich selbst unter Druck setzt. Wenn zu dem fordernden Projekt, der anspruchsvollen Aufgabe noch der innere Druck hinzukommt „Ich darf dabei keinesfalls versagen“, „Ich muss das…
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Halten Sie als Führungskraft Motivation des Teams für einen wichtigen Teil Ihrer Arbeit?

Ja, ganz sicher, oder? Motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind ein wesentlicher Teil des Erfolges einer Firma – wer motiviert ist, dem macht die Arbeit mehr Freude und wer mit mehr Freude arbeitet, bringt bessere Ergebnisse. Es ist anzunehmen, dass laut einer Umfrage aus diesem Grund 91% (einundneunzig Prozent!) der Führungskräfte glauben, dass sie ihre Mitarbeiter gut motivieren. Das Gute daran ist, dass Führungskräfte also genau wissen, dass Motivation ein wesentlicher Bestandteil ihrer Aufgaben ist. Nun die schlechte Nachricht: Die Umfrage erbrachte noch ein weiteres Ergebnis. Nur 34% (!!!) der Mitarbeiter empfanden auch, dass ihre Chefs sie gut motivieren. Diese Diskrepanz…
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Defizit-orientiertes Coaching – igitigittigitt – oder was?

Durch die Coaching- und die Personaler-Szene geistert eine schaurige Erscheinung – die „Defizit-Orientiertheit“. Die scheint des Teufels zu sein und ist unbedingt zu vermeiden, so hört man. Wenn man nachfragt, was den ein wünschenswerter Ansatz sei, erhält man als Antwort das berühmt-berüchtigte „Stärken stärken“! Stärken zu stärken mag ja oft eine ganz gute Sache sein, ist in seiner Ausschließlichkeit aber sehr fragwürdig. Es steckt der Denkfehler dahinter, dass die Schwächen ganz von allein verschwinden, wenn man sich nur genug um die Stärken bemüht. Natürlich ist es absolut nicht wünschenswert, jemanden in einem Job einzusetzen, der nicht seinen Stärken entspricht. Aber…
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Lassen Sie Führungskräfte nicht im Regen stehen!

In sehr vielen Geschäftsleitungen und Personalabteilungen setzt sich die Überzeugung durch, dass Führung heutzutage sehr viel mehr „Coaching von Mitarbeitern“ sein muss, als Anordnungen geben und „die Dinge managen“. Führung war natürlich schon immer mehr, aber das Coaching-Element ist doch relativ neu hinzugekommen und verlangt den Führungskräften einiges ab. Niemand sollte unterschätzen, wieviel Wissen, und aus dem Wissen resultierendes Fingerspitzengefühl, Coaching, das diesen Namen verdient, tatsächlich erfordert. Wer also einen neuen Führungsstil etablieren will – und auch muss, weil Mitarbeiter, die anders sozialisiert sind als früher, das mit Fug und Recht erwarten, der sollte seine Führungskräfte auch in die Lage…
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Durch Konstruktive Fragen lässt sich im Coaching mehr erreichen!

Im Wirtschaftsteil der „Zeit“ vom 7. 11. 2019 erschien ein langes Interview mit der diesjährigen Nobelpreisträgerin für Wirtschaft, Esther Duflo, die ihre Forschung der Armutsbekämpfung widmet. Ganz abgesehen davon, dass es insgesamt ein lesenswerter Beitrag ist, fiel mir eine Sache natürlich sofort ins Auge, nämlich dass sie sagte: „Ich versuche, das oft unüberschaubare Problem in kleinere, besser identifizierbare Probleme aufzuteilen, für die sich Lösungen finden lassen. Ich frage zum Beispiel nicht: Warum sind Leute arm? Warum lernen ihre Kinder nicht genug in der Schule?….“ Genau das ist seit über dreißig Jahren einer unserer Ansätze im Coaching, genau das versuchen wir…
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