»Ihr Potenzial ist unsere Stärke.«

Wir entwickeln seit 30 Jahren Menschen in ihrer Professionalität, ihrem Potenzial und ihrer Persönlichkeit.

Die Fachleute sind sich einig: Wer agil führen will, braucht Coaching-Kompetenzen. Mehr zu unserer neuen Weiterbildung.

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June 1, 2018 12:00

Von der Personalabteilung eines Unternehmens wurde ich gebeten, das Coaching einer Mitarbeiterin zu übernehmen, von deren Fähigkeiten man zwar sehr viel hielt, die es jedoch deutlich an Eigeninitiative mangeln ließ. Es dauerte dann auch ziemlich lange, bis die Mitarbeiterin einen Termin für ein Coaching vereinbarte. 

Wie sich beim ersten Treffen herausstellte, hatte die Software-Entwicklerin, um eine solche handelte es sich, zunächst eben gar kein Interesse, zu mir zu kommen - sie sah nicht ein, weshalb sie ein Coaching machen sollte - schließlich lag es an den anderen… Sie war mit ihrer beruflichen Situation  total unzufrieden, so sehr, dass sie eigentlich auf dem Sprung war, in eine andere Firma zu wechseln. Der Grund ihrer Unzufriedenheit lag darin, dass sie sich immer wieder ausgebremst fühlte. Als Software-Entwicklerin verfügte sie über die neueste Technologie und hatte, wie sie bereitwillig erzählte, auch viele Ideen, wie man diese Tools zum Nutzen der Kunden einsetzen könnte, doch schien in der Firma keiner ein Interesse daran zu haben. Sie beklagte sich ausführlich darüber, dass ihre Kollegen lieber immer alles „wie gehabt“ machen wollten, und ihre Vorschläge vom Tisch wischten. Im Gespräch wurde ihr jedoch schnell klar, dass es auch, wenn sie sich eine andere Stelle suchte, nicht von vornherein erkennbar sein würde, ob sie da bessere Bedingungen vorfinden würde.

June 1, 2018 11:55

Ich finde, Sie machen das großartig! Sie sind, ich kann es nicht anders sagen, einfach toll - intelligent, weltoffen, zugewandt, mit Humor begabt, freundlich und wahrscheinlich gutaussehend, das kann ich von hier aus nicht so deutlich erkennen, aber ich gehe mal fest davon aus! Es ist schließlich die innere Schönheit, die zählt und jeden möglicherweise vorhandenen kleinen Makel überstrahlt. Lassen Sie sich herzen, Sie wunderbarer Mensch, dafür, dass ich mit Ihnen in Kontakt treten kann, Sie hätten mich schließlich mit einem kleinen Klick aus Ihrem Email-Eingangskorb werfen können!

Dafür lohnt es sich doch, dass ich hier mit Seekrankheit am Computer sitze. Klingt komisch, ich weiß, und eigentlich sollte ich schreiben, dass ich mit Sehkrankheit am Computer sitze, das würde die Sache besser treffen, aber die Symptome sind die gleichen.

May 8, 2018 13:02

Machtspiele sind in mittleren und kleineren Familienunternehmen und in mittelständischen Firmen meist nicht so ausgeprägt wie in großen Firmen oder Konzernen. Im Mittelstand sind die Machtverhältnisse meist eindeutiger, es werden seltener die Stellen gewechselt und dort ist es häufiger so, dass man das, was man sich einbrockt, auch selbst auslöffeln muss. Doch selbstverständlich kann es auch dort zu Machtspielen kommen.

Wenn man die Wirkmechanismen und Funktionsweisen von Machtspielen näher untersuchen will, bietet die Transaktionsanalyse mit ihrer eigenen Spieltheorie für psychologische Spiele gute Erklärungsmodelle. Die TA definiert Psychologische Spiele zwar als unbewusst ablaufende Manipulationsmechanismen, während im Top-Management-Bereich eher gezielt und absichtlich „gespielt“ wird (wobei es auch da sicherlich ebenfalls zu „klassischen“ Psychologischen Spielen kommt), was die TA zum Zweck der Abgrenzung dann „Manöver“ nennt. Die Nomenklatura ist aber letztlich nicht entscheidend, denn egal ob „Spiel“ oder „Manöver“, beides läuft nach dem gleichen Muster ab.

May 8, 2018 12:55

In der urzeitlichen Gesellschaft, über die wir zwar so gut wie nichts wissen, da sie sich in jener glücklichen Zeit abspielte, als Spuren, die der Mensch hinterließ, tatsächlich größtenteils irgendwann gelöscht waren, gab es, da ist sich die Forschung sicher, zwei Typen von Nahrungsbeschaffern, Sie wissen Bescheid: die Jäger und die Sammler. Angeblich stecken uns die damaligen Prägungen ja immer noch in den Knochen, respektive den Genen. Das ist insofern beruhigend, als es ein wunderbares Erklärungsmodell hergibt für alle Fälle menschlichen Verhaltens, über die ein intelligenter Roboter nur den Kopf schütteln kann - oder, auch dieser Gedanke ist nicht abwegig, ein intelligentes Tier, ich verweise den geneigten Leser auf meine Kolumne vom April.

Was ich weniger beruhigend an dem Modell finde, ist, dass sich die Gesellschaft inzwischen doch insofern weiterentwickelt hat, als wir mittlerweile auch Kunden und Konsumenten sind. Also, um es ganz deutlich zu sagen, im heutigen Wirtschaftsleben treffen Jäger und Sammler auf Kunden und Konsumenten. Das Geld des Kunden wird gejagt, die Daten des Konsumenten werden gesammelt. Manchmal vermischt sich auch das eine mit dem anderen und dann hat man als Kunde und Konsument überhaupt keine Chance.