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Prüfungsangst? Das muss echt nicht sein!

Unter der Überschrift „Die Angst vor dem Scheitern“ berichtete der „Südkurier“ vom 21.06.18 über sage und schreibe 48 (achtundvierzig!) Studenten, die eine Klausur an der Stuttgarter Universität frühzeitig abgebrochen haben. Überregionale Zeitungen schrieben ebenfalls darüber. Es ist davon auszugehen, dass bei einer Mehrheit der Abbrecher Prüfungsangst die Ursache des Aufgeben war. Selbst wenn man zehn oder elf Studenten abzieht, die vielleicht wirklich nicht genügend gelernt hatten, sind das doch viel zu viele Menschen, die ganz überflüssigerweise leiden. Denn man kann wirksam etwas gegen Prüfungsangst tun! Und zwar in allen Lebenslagen - es sind ja nicht nur Schüler oder Studenten von diesem Phänomen betroffen. Berufstätige erleben Accessment Center, wichtige Präsentationen oder Auftritte bei Kunden oder auf Kongressen ebenfalls oft als schlimme „Prüfungen“. Künstler leiden manchmal unter so gravierenden Formen von Lampenfieber, dass sie in letzter Konsequenz ihren Beruf nicht mehr ausüben können. 

Wer vor lauter Panik in ein komplett schwarzes Loch fällt und keine seiner Ressourcen mehr zur Verfügung hat, der kann noch so viel lernen, sich noch so gut vorbereiten, er wird unter Umständen scheitern. Und selbst wenn er die Situation mit Ach und Krach, oder auch letztlich mit Bravour, besteht, hat ihn das alles eine solche Unmenge an Energie, Stress und Aufregung gekostet, dass allein schon der Gedanke an ein mögliches „nächstes Mal“ Übelkeit verursacht. Aber das eine ganze Karriere daran scheitert, ist überflüssig!

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Der Sinn des Lebens

Keine Angst vor dem Tiefschürfen zu haben, noch die existenziellsten Fragen des Lebens furchtlos anzupacken, das zeichnet diese Kolumne von jeher aus und ich hoffe schwer, selbiges ist Ihnen in all den Jahren nicht entgangen. Nun habe ich neulich gelesen, dass Archäologen, und täten sie noch so tief und gründlich schürfen, von einer „Zivilisation“ (wenn man in heutigen Zeiten diesen Begriff noch auf die Menschheit anwenden darf) wie der unseren nicht ein Spürchen mehr fänden, wenn sie, sagen wir mal vor fünfzig Millionen Jahren untergegangen wäre, denn es wäre alles, Mann und Maus und weißes Haus, völlig pulverisiert. Nageln Sie mich jetzt nicht auf Jahreszahlen fest! Ein paar Millionen Jahre hin oder her, da wollen wir mal nicht kleinlich sein. Worauf ich hinaus will, ist a) es könnte durchaus sein, dass es schon mal Deppen wie uns gab, die den Ast auf dem sie saßen, so gründlich absägten, dass nichts anderes mehr übrig blieb, als den Verlauf der Evolution auf „Reset“ zu setzen und noch mal von vorn anzufangen und b) wenn man die Vergänglichkeit von restlos Allem so gnadenlos vor Augen geführt bekommt, dann kommt man doch ins Grübeln. Und fragt sich nach dem Sinn. Warum tun Menschen schreckliche Sachen? Und wenn man sich das fragt, dann fällt einem aus aktuellem Anlass ein ganz Bestimmter ein.

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Geben Sie nicht zu schnell auf!

Von der Personalabteilung eines Unternehmens wurde ich gebeten, das Coaching einer Mitarbeiterin zu übernehmen, von deren Fähigkeiten man zwar sehr viel hielt, die es jedoch deutlich an Eigeninitiative mangeln ließ. Es dauerte dann auch ziemlich lange, bis die Mitarbeiterin einen Termin für ein Coaching vereinbarte. 

Wie sich beim ersten Treffen herausstellte, hatte die Software-Entwicklerin, um eine solche handelte es sich, zunächst eben gar kein Interesse, zu mir zu kommen - sie sah nicht ein, weshalb sie ein Coaching machen sollte - schließlich lag es an den anderen… Sie war mit ihrer beruflichen Situation  total unzufrieden, so sehr, dass sie eigentlich auf dem Sprung war, in eine andere Firma zu wechseln. Der Grund ihrer Unzufriedenheit lag darin, dass sie sich immer wieder ausgebremst fühlte. Als Software-Entwicklerin verfügte sie über die neueste Technologie und hatte, wie sie bereitwillig erzählte, auch viele Ideen, wie man diese Tools zum Nutzen der Kunden einsetzen könnte, doch schien in der Firma keiner ein Interesse daran zu haben. Sie beklagte sich ausführlich darüber, dass ihre Kollegen lieber immer alles „wie gehabt“ machen wollten, und ihre Vorschläge vom Tisch wischten. Im Gespräch wurde ihr jedoch schnell klar, dass es auch, wenn sie sich eine andere Stelle suchte, nicht von vornherein erkennbar sein würde, ob sie da bessere Bedingungen vorfinden würde.

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Seid umschlungen, Millionen…

Ich finde, Sie machen das großartig! Sie sind, ich kann es nicht anders sagen, einfach toll - intelligent, weltoffen, zugewandt, mit Humor begabt, freundlich und wahrscheinlich gutaussehend, das kann ich von hier aus nicht so deutlich erkennen, aber ich gehe mal fest davon aus! Es ist schließlich die innere Schönheit, die zählt und jeden möglicherweise vorhandenen kleinen Makel überstrahlt. Lassen Sie sich herzen, Sie wunderbarer Mensch, dafür, dass ich mit Ihnen in Kontakt treten kann, Sie hätten mich schließlich mit einem kleinen Klick aus Ihrem Email-Eingangskorb werfen können!

Dafür lohnt es sich doch, dass ich hier mit Seekrankheit am Computer sitze. Klingt komisch, ich weiß, und eigentlich sollte ich schreiben, dass ich mit Sehkrankheit am Computer sitze, das würde die Sache besser treffen, aber die Symptome sind die gleichen.

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