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Führung wird auch durch Agilität nicht überflüssig

Was bedeutet es eigentlich für die Führungskräfte, wenn jetzt „agiles Management“ in der Firma proklamiert wird? Die entsprechenden Tools einzuführen, ist meist das geringste Problem. Denn wenn das, was auf neudeutsch so schön „Mindset“ der Mitarbeiter heißt, nicht mit den neuen Methoden übereinstimmt, scheitert man mit „Agilität“ schneller, als man „Wir sollten es doch wenigstens mal mit Scrum probieren“ sagen kann. Die darauffolgende Enttäuschung ist groß und gibt Wasser auf die Mühlen all derjenigen, die immer schon gewusst haben, dass das nix ist mit dem neumodischen Kram. Dabei hat man nur versäumt, es richtig einzuführen.

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Die Selbstoptimierung macht aber auch vor gar nichts Halt!

Okay, wir leben in einer Leistungsgesellschaft, das haben wir mittlerweile alle kapiert - es wird uns ja auch oft genug vorgebetet. Dass wir außerdem auch in einer Art Neuauflage der mittelalterlichen Feudalgesellschaft leben, in der die Machthaber der großen Konzerne den neuen Adel darstellen, der sich alles erlauben kann und auch dann noch hofiert wird, wenn Menschen, die verdammt viel mehr und wertvolleres  leisten, aber weniger privilegiert sind und sehr viel weniger verdienen, schon längst vor dem Kadi gelandet wären… geschenkt! Dass man die Großen laufen lässt, während die Kleinen gehängt werden, ist leider auch eine Binse. Ich muss trotzdem noch schnell auf eines meiner Lieblingszitate der vergangenen Wochen zurückkommen, es ist einfach zu schön.

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