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Wie erhöht man den Wirkungsgrad von Führungstrainings?

Ich höre immer wieder die Klage, dass „Führungstrainings eigentlich überflüssig sind, weil sie im realen Alltag nichts bringen.“ Auf Nachfrage erfahre ich dann zum Beispiel, dass jeder Teilnehmer nach sehr viel Theorie im besten Fall gerade mal ein Rollenspiel gemacht hat, worüber er zum Abschluss drei Seiten mit gefühlten hundert Feedback-Punkten bekam. Selbst wenn jeder einzelne Feedback-Punkt absolut berechtigt und richtig beobachtet war, wie soll ein armer Mensch das jemals umsetzen? In solchen Trainings stimmen Inhalt und Prozess einfach nicht überein. Der Inhalt ist, dass neues Führungsverhalten gelernt werden soll. Der Prozess jedoch macht das ziemlich unmöglich. Zu viele Feedback-Punkte auf einmal verhindern das Lernen eines neuen Verhaltens, statt es zu ermöglichen

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Ade, au revoir, bye bye, Servus!

Manches geht gerade futsch, Regierungen, politische Kultur, Vertrauen in alles mögliche, das Ersparte, da ist es doch an der Zeit, an die unsterblichen Worte eines leider längst vergessenen Liedermachers zu erinnern: „Wie sprach schon Tom der Reimer, wenn alles auch im Eimer ist, so bleibt uns doch der Eimer!“ Ich will mich heute also aus gegebenem Anlass einem von vielen Menschen ungeliebten Thema widmen, dem Abschied, den kann man immerhin nehmen, wenn das Leben freiwillig nichts gibt. 

Manche unter uns gehen zwar soweit, zu behaupten „Ich hasse Abschiede!“ Das nützt aber nichts. Abschied ist im normal-menschlichen Leben ein Dauerthema, da kommt man nicht drum rum! Wir wollen in unserer Untersuchung jedoch die tragischen Varianten der endgültigen Abschiede außen vor lassen, sondern uns auf die Soziopathologie der alltäglich sich ereignenden beschränken.

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„Steh dir nicht im Weg“ als erweiterte Neu-Auflage erschienen

„Steh dir nicht im Weg“ von Renate und Ulrich Dehner wurde vom Campus Verlag neu aufgelegt. Darin wird die von Ulrich Dehner entwickelte Check-your-Mind-Methode ausführlich dargestellt und da das ebenfalls von ihm entwickelte Introvision-Coaching inhaltlich hervorragend dazu passt, wurde das Buch um diesen Teil erweitert. Wie alle Bücher von Renate und Ulrich Dehner ist auch dieses stark praxisorientiert und mit vielen Beispielen und Übungen versehen. Da es, auch wenn es um die dazugehörige Hintergrund-Theorie geht, eicht verständlich und nachvollziehbar geschrieben ist,  kann es auch von „psychologischen Laien“ mit großem Gewinn gelesen werden.

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Warum ist Persönlichkeitsentwicklung besonders wichtig für Führungskräfte?

 - Weil Führungskräfte meist einem ganz besonderen Druck ausgesetzt sind.

Persönlichkeitsentwicklung 3. Teil

Aus vielen Coachings weiß ich, welche Rolle innerer Stress dabei spielt, wenn Verhaltensweisen gezeigt werden, die der Betroffene selbst gern los wäre, er jedoch noch keinen Weg gefunden hat, sich nicht „triggern“ zu lassen. Diese Trigger gibt es gerade für Führungskräfte besonders häufig, denn sie stehen ganz besonders unter Druck.

Da ist zum Beispiel der Leistungsdruck, dass das für die Firma so wichtige Projekt, für das man verantwortlich zeichnet, nicht schiefgehen darf. Schon allein dieser Druck, kann alte, kindliche Anteile triggern, Anteile, die fürchten „Wenn ich in diesem Punkt versage, wenn ich dieses Projekt vermassle, dann bin ich unten durch, dann will keiner mehr etwas mit mir zu tun haben!“ Das ist natürlich kindliches Denken – aber selbst wenn man sich unter Aufbietung der eigenen Rationalität sagt, dass das doch Quatsch ist, kommt das nicht wirklich im Bauch an. Im Bauch spürt man nämlich schon die Auswirkungen des Alarms, der von der Furcht vor dem Scheitern getriggert wurde. Aber selbst wenn man weiß, dass man so reagiert, weil der Vater einem nie etwas zugetraut hat, oder weil man sich in der zweiten Klasse fürchterlich blamiert hat, hilft das nicht, wenn man keinen Weg kennt, den inneren Alarm abzustellen, der sich unweigerlich einstellt, wann immer man in eine Situation kommt, in der man scheitern könnte. Und welcher Manager wüsste nicht, dass ein Projekt immer scheitern kann, dass es nie eine hundertprozentige Garantie für das Gelingen gibt.

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Miese Laune – und was nicht dagegen hilft!

Es gibt leider Tage im Leben, die mit Katzenjammer, Weltekel und allgemeinem Trump-Syndrom noch eher milde umschrieben sind. Nicht, dass irgendwas Besonderes vorgefallen wäre, dann könnte man sich die Geschichte erklären, sich sagen, dass es vorbeigeht und, ausschließlich zwecks Besserung der Weltlage, ernsthaft ins Auge fassen, ein Paar neue Schuhe zu kaufen. Sich zum Beispiel im Februar aus Verzweiflung über das nasskalte Grau zauberhafte Sandalen zulegen. Das zwingt den Frühling herbei, probieren Sie es aus. Ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht.

So einfach gelagert ist der Fall, von dem ich spreche, allerdings nicht.

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