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„Gute Führung zahlt sich aus“

So titelte vor einiger Zeit die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Sie nahm damit Bezug auf eine äußerst interessante Befragung der Beratungsgesellschaft Mercer, die diese mit hundert leitenden Managern durchgeführt hatte. Dabei kam eindeutig heraus, dass gute Führung business-relevant ist. Die Befragten waren nämlich mehrheitlich der Überzeugung, dass mehr als 50% der Unternehmensprofitabilität von guter Führung abhängt. Allerdings schätzte ebenfalls eine Mehrheit der Studie, dass der Anteil von Führungskräften in ihrem Unternehmen, die einen wirklich guten Job machen, gerade mal bei 39% liegt. In Unternehmen mit einem starken Personalbereich stieg dieser Anteil immerhin auf bis zu  50%. Das bestätigt uns natürlich in unserer immer wieder geäußerten Überzeugung, dass Personaler zu den wichtigsten Mitarbeitern eines Unternehmens zählen, deren Arbeit gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. 

Trotzdem zeigen diese Ergebnisse: Da ist also durchaus Luft nach oben - vor allem, wenn man bedenkt, welche Ursachen für diese niedrigen Werte angegeben werden: Es stehen an erster Stelle die Konkurrenz der Führungskräfte untereinander, die mangelnde Unterstützung durch den eigenen Vorgesetzten sowie unrealistische Zielsetzungen. Das alles sind Faktoren, gegen die man etwas tun kann! Dazu braucht es weder Wunder, noch Zauberei - also, wir hätten da was äußerst hilfreiches anzubieten… Schon mal an „Coaching als Führungsinstrument“ gedacht?

Aber sehen wir weiter, es gab noch mehr interessante Ergebnisse der Studie, unter anderem:

Fast 90% der Teilnehmer gaben an, mit einer Zunahme der Veränderungsgeschwindigkeit klarkommen zu müssen. Dazu ist „Change“ ein Zeitfresser, der erhebliche Teile der Gesamtarbeitszeit in Anspruch nimmt, und er erhöht signifikant den Erwartungsdruck der auf den Führungskräften lastet - einerseits von „oben“, wegen der von dort geforderten Umsetzung, andererseits von „unten“, weil auch die Mitarbeiter mit den Auswirkungen der Veränderungen zurechtkommen müssen.Was Führungskräfte dabei am allermeisten brauchen, sind kommunikative Fähigkeiten, denn „Sinn und Zweck der Veränderungen müssen verständlich vermittelt werden“, dazu muss „Vertrauen in die Veränderungen geschaffen werden“, Mitarbeiter müssen „überzeugt“ und „motiviert“ werden.
Die am höchsten bewerteten Fähigkeiten und Kompetenzen einer guten Führungskraft sind: Sie sollte gutes Feedback geben können, zielorientiert sein, Prioritäten setzen können, strategisch denken können und überhaupt gute Kommunikationsfähigkeiten besitzen. Außerdem soll sie über Veränderungsbereitschaft verfügen und dabei „entspannt, sicher und unbeschwert“ sein.

Das ist ganz schön viel verlangt, vor allem, wenn man dann noch dazuzählt, dass 98% (!!!) der Befragten erwarten, dass sich die Belastungen für die Chefs in Zukunft noch weiter steigern werden. Wenn Führungskräfte dem allem gerecht werden sollen, können sie auch erwarten, dass man in sie und ihre Fähigkeiten angemessen investiert. Das dient schließlich nicht nur ihnen, sondern dem gesamten Unternehmen.

Zum Schluss ein weiteres bemerkenswertes Ergebnis: In der Perspektive der Befragten gehören zu den wichtigsten und wirkungsvollsten Faktoren für eine sich sowohl persönlich als auch ökonomisch lohnende Führung:

  • die eigene Persönlichkeit
  • die Qualität der Mitarbeiter
  • die Work-Life- Balance

Auch in diesem Bereich haben wir etwas zu bieten, dass sich so nirgendwo anders finden lässt: Haben Sie sich schon mal unser  Seminar „Impuls 7“ zur Persönlichkeitsentwicklung angesehen? Es zahlt sich aus! Zeit und Geld in die Persönlichkeit der Führungskräfte zu investieren, führt zu mehr Zufriedenheit auf allen Ebenen, zu mehr Produktivität, zu weniger Fehltagen durch stressbedingte Ausfälle.

Denn auch die nehmen zu, wie zwei weitere Umfragen, diesmal durchgeführt durch die AOK und die Techniker-Krankenkasse, gerade deutlich gemacht haben: 61% der erwachsenen Deutschen fühlen sich gestresst, aber besonders hoch ist der Stresspegel bei den unter Vierzigjährigen. Und das schreibt zum Beispiel die „SZ“ am 13. Oktober dazu: „Auffällig an der TK Umfrage ist, dass die Menschen sich offenbar zum großen Teil selbst Stress machen.“

Auch das sagen wir schon seit vielen Jahren! Der Stress, den man sich selbst macht, ist viel mehr verantwortlich für all seine negativen Begleiterscheinungen als die äußeren Umstände. Aber mit einem „Nun mach dich mal locker, Kumpel und sieh die Dinge ein bisschen entspannter!“ ist es eben auch nicht getan. Wenn solche Appelle helfen würden, hätten wir nur einen kleinen Bruchteil der Probleme. Aber sich selbst weniger Stress zu machen, den Job mit souveräner Gelassenheit („entspannt, sicher und unbeschwert“ wie in der Mercer-Umfrage benannt) zu bewältigen, eine befriedigende Work-Life-Balance herzustellen - auch das kann man lernen! Mit IntrovisionCoaching haben wir, zusätzlich zu allem anderen, was uns zur Verfügung steht, ein Tool, das schnell und zielsicher an die Wurzel des inneren Stresses geht - und sie ein für allemal beseitigt.

Übrigens wird noch im Oktober das neue Buch von Ulrich und Renate Dehner „IntrovisionCoaching“, ManagerSeminare Verlag, erscheinen. Wir wünschen eine anregende Lektüre!