»Weil wir überzeugt sind, dass der Schlüssel zum Erfolg in Ihnen liegt.«
 

Wir entwickeln seit 30 Jahren Menschen in ihrer Professionalität, ihrem Potential und ihrer Persönlichkeit.

 
 
 
 
July 1, 2016 11:20

Wenn - dann… das kann ja wie eine Drohung klingen. Mancher hat vielleicht noch das elterliche Grollen im Ohr „Wenn du nicht sofort deine Hausaufgaben machst, dann setzt es aber ein Donnerwetter!“ 

Manchmal ist „wenn - dann“ aber auch ein sehnsuchtsvoller Seufzer „Wenn ich im Lotto gewinne, dann mache ich eine Weltreise!“

Mein „wenn - dann“ ist keines von beiden, sondern die beste Art von Planen, die jemandem wie mir, der zwar durchaus Pläne hat, aber eigentlich nie plant, jemals untergekommen ist. Bei allem, was die Zukunft betrifft, habe ich es ja gern schlicht. Ich erinnere hier gern noch mal an mein Erleuchtungserlebnis mit den drei Zielen, so simpel wie effizient: Drei Ziele für den Monat, drei für die Woche und drei für den nächsten Tag - und keines mehr! Ich mache das sehr konsequent, seit ich den Beitrag darüber geschrieben habe, und bin nach wie vor begeistert von dieser einfachen Methode, selbst jene Dinge anzupacken, die man so gern vor sich her schiebt.

Jetzt habe ich so etwas Ähnliches für das Planen gefunden oder besser gesagt - es hat mich gefunden, denn danach gesucht habe ich nicht.

July 1, 2016 11:17

Man macht sich ja immer mal wieder so seine Gedanken, lässt dieselben schweifen und kommt ins Grübeln. Über Verantwortlichkeit zum Beispiel - und darüber, dass dieselbe von vielen Menschen ungern übernommen wird. Aber ich will jetzt nicht schon wieder auf den Wirtschaftsteil der Zeitung zu sprechen kommen. Reden wir heute doch lieber über zwei nette alte Bekannte aus der Philosophie. Denn:

Es gibt sie noch, die guten alten Dinge…Können Sie sich noch an die Tücke des Objekts erinnern? Es ist mit ihr ja irgendwie ähnlich wie mit dem lieben Gott - wenn man an sie glaubt, kann man ihr Wirken fast überall sehen - aber ihren Namen habe ich schon länger nicht mehr gehört. Sie ist zu „she, who must not be named“ geworden. Vielleicht in der vergeblichen Hoffnung der furchtsamen Menschheit, dass man ihrem bösartigen Zugriff auf diese Weise einen Riegel vorschieben kann, wer weiß das schon so genau. In meiner goldenen Jugendzeit war sie jedenfalls häufig anzutreffen. Das war auf den philosophischen Disput der damaligen Zeit zurückzuführen, der sich angesichts der verheerenden Folgen atomarer Waffen daran entzündete, ob es es ein böses Ding an sich gäbe, oder ob es immer nur der Mensch sei, der eben böse Dinge tue. 

June 13, 2016 12:13

Selbst erfahrene Verkäufer kennen das Grummeln im Bauch, das begleitet ist von dem spontanen Bedürfnis, den Schreibtisch aufzuräumen, den eigentlich noch gar nicht fälligen Bericht zu schreiben, etwas ganz Wichtiges mit dem Kollegen zu besprechen, das Auto zum Tanken zu fahren, kurz dieses unangenehme Gefühl mit dem Namen „Kaltakquise“.  

Warum tun sich so viele Menschen schwer mit der Kaltakquise? Es geht ja nicht nur vielen Verkäufern so, sondern auch Selbständige kennen dieses Phänomen. Die drücken das dann häufig so aus: „Ich habe halt Schwierigkeiten, mich zu verkaufen!“ Allein diese Formulierung verrät schon viel über die unausgesprochene Befürchtung dahinter - dass Kaltakquise nämlich etwas Anrüchiges sei. „Sich selbst verkaufen“, das klingt ja schon fast wie Prostitution oder Sklavenhandel. 

May 31, 2016 09:25

„Die Kraft der Gedanken“.  Dieser - in meinen Augen irreführende - Titel des Zeit-Magazins Nr. 22 vom 19. Mai, veranlasste mich, noch einmal etwas zu persönlichem Wachstum zu schreiben, wie schon im vorigen Newsletter. Zitat „Zeit“: „Erfolg und Gesundheit, ja sogar Herzschlag und Gewicht hängen vom Selbstverständnis ab. Was Menschen zu sein glauben, das werden sie auch. Im Guten wie im Schlechten.“

In diesem sehr interessanten Beitrag des Zeit-Magazins wurden verschiedene Wissenschaftler und ihre Studien vorgestellt - Wissenschaftler, die sich zum Teil schon seit Jahrzehnten mit dem Einfluss des Geistes auf unsere körperliche und seelische Verfassung befassen. So zum Beispiel jenes bemerkenswerte Experiment der amerikanischen Harvard-Professorin Ellen Langner. Sie hat eine Gruppe von etwa Achtzigjährigen in eine Umgebung versetzt, in der ihnen vorgegaukelt wurde, es sei zwanzig Jahre früher. Und siehe da, nach nur sieben Tagen, waren die Probanden sichtlich verjüngt: Sie waren beweglicher, konnten alles mögliche wieder und schnitten in Intelligenz-, Seh- und Hörtests besser ab als Gleichaltrige ohne diese Erfahrung. Der Zeit-Autor schließt daraus „Wie unsere Gedanken unser Leben verändern können“.