»Ihr Potenzial ist unsere Stärke.«

Wir entwickeln seit 30 Jahren Menschen in ihrer Professionalität, ihrem Potenzial und ihrer Persönlichkeit.

Die Fachleute sind sich einig: Wer agil führen will, braucht Coaching-Kompetenzen. Mehr zu unserer neuen Weiterbildung.

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August 30, 2018 11:54

Im letzten Newsletter vom Juli 18 habe ich auf den Blogbeitrag über einen verzweifelten Projektmanager hingewiesen und dabei besonderes Augenmerk auf den Anteil an IntrovisionCoaching gelegt (Zum Blogbeitrag). Doch wie ich schon in der Einleitung geschrieben habe, war für ihn auch die Verbesserung seines Selbstmanagements ein wichtiges Thema. Da ich in meinen Coachings immer wieder die Erfahrung mache, wieviel auch massiven Stress sich die Manager ersparen könnten, wenn sie ein paar einfache Regeln zum Selbstmanagement beherzigen würden, will ich hier einmal auf die wesentlichsten Punkte eingehen. 

August 30, 2018 11:39

Auch wenn man, so wie ich, den galoppierenden Vormarsch des Denglischen bedauerlich findet, besonders wenn man ein großer Verehrer der englischen Sprache und Literatur ist, muss man doch zugeben, dass es einige Redewendungen gibt, auf die man im Alltag nicht mehr verzichten möchte. Sie sind beileibe nicht unersetzlich im Sinne von „es gibt keine adäquate deutsche Ausdrucksweise“. Aber sie sind kurz und knackig und gehen leicht von der Zunge, für mich zählt dazu zum Beispiel „never ever“, „niemals nie nicht“ ginge natürlich auch, aber „never ever“ flutscht besser. Ich denke, Sie wissen, was ich meine, jeder hat da vermutlich seine eigenen kleinen Gewohnheiten. 

Die Kinder lernen heutzutage schon in der Grundschule Englisch, ich nehme an, damit sie die Werbung besser verstehen - oder halt ihre Eltern. In einer mir bestens bekannten Familie antwortete der Familienvater auf eine Bemerkung seiner Frau mit einer gängigen englischen Redewendung, die inzwischen wohl auch Einzug in viele Haushalte genommen hat. Die stets aufmerksame und sehr aufgeweckte neunjährige Tochter, die gerade erste Erfahrungen mit Englisch-Unterricht macht, fragte sofort: „Warum sagt Papa: Kein Körper Nase?“ 

June 29, 2018 11:10

Unter der Überschrift „Die Angst vor dem Scheitern“ berichtete der „Südkurier“ vom 21.06.18 über sage und schreibe 48 (achtundvierzig!) Studenten, die eine Klausur an der Stuttgarter Universität frühzeitig abgebrochen haben. Überregionale Zeitungen schrieben ebenfalls darüber. Es ist davon auszugehen, dass bei einer Mehrheit der Abbrecher Prüfungsangst die Ursache des Aufgeben war. Selbst wenn man zehn oder elf Studenten abzieht, die vielleicht wirklich nicht genügend gelernt hatten, sind das doch viel zu viele Menschen, die ganz überflüssigerweise leiden. Denn man kann wirksam etwas gegen Prüfungsangst tun! Und zwar in allen Lebenslagen - es sind ja nicht nur Schüler oder Studenten von diesem Phänomen betroffen. Berufstätige erleben Accessment Center, wichtige Präsentationen oder Auftritte bei Kunden oder auf Kongressen ebenfalls oft als schlimme „Prüfungen“. Künstler leiden manchmal unter so gravierenden Formen von Lampenfieber, dass sie in letzter Konsequenz ihren Beruf nicht mehr ausüben können. 

Wer vor lauter Panik in ein komplett schwarzes Loch fällt und keine seiner Ressourcen mehr zur Verfügung hat, der kann noch so viel lernen, sich noch so gut vorbereiten, er wird unter Umständen scheitern. Und selbst wenn er die Situation mit Ach und Krach, oder auch letztlich mit Bravour, besteht, hat ihn das alles eine solche Unmenge an Energie, Stress und Aufregung gekostet, dass allein schon der Gedanke an ein mögliches „nächstes Mal“ Übelkeit verursacht. Aber das eine ganze Karriere daran scheitert, ist überflüssig!

June 29, 2018 11:09

Keine Angst vor dem Tiefschürfen zu haben, noch die existenziellsten Fragen des Lebens furchtlos anzupacken, das zeichnet diese Kolumne von jeher aus und ich hoffe schwer, selbiges ist Ihnen in all den Jahren nicht entgangen. Nun habe ich neulich gelesen, dass Archäologen, und täten sie noch so tief und gründlich schürfen, von einer „Zivilisation“ (wenn man in heutigen Zeiten diesen Begriff noch auf die Menschheit anwenden darf) wie der unseren nicht ein Spürchen mehr fänden, wenn sie, sagen wir mal vor fünfzig Millionen Jahren untergegangen wäre, denn es wäre alles, Mann und Maus und weißes Haus, völlig pulverisiert. Nageln Sie mich jetzt nicht auf Jahreszahlen fest! Ein paar Millionen Jahre hin oder her, da wollen wir mal nicht kleinlich sein. Worauf ich hinaus will, ist a) es könnte durchaus sein, dass es schon mal Deppen wie uns gab, die den Ast auf dem sie saßen, so gründlich absägten, dass nichts anderes mehr übrig blieb, als den Verlauf der Evolution auf „Reset“ zu setzen und noch mal von vorn anzufangen und b) wenn man die Vergänglichkeit von restlos Allem so gnadenlos vor Augen geführt bekommt, dann kommt man doch ins Grübeln. Und fragt sich nach dem Sinn. Warum tun Menschen schreckliche Sachen? Und wenn man sich das fragt, dann fällt einem aus aktuellem Anlass ein ganz Bestimmter ein.