»Ihr Potenzial ist unsere Stärke.«

Wir entwickeln seit 30 Jahren Menschen in ihrer Professionalität, ihrem Potenzial und ihrer Persönlichkeit.

Zukunft Personal Europe in Köln

Die Zukunft Personal Europe feiert 20-jähriges Jubiläum und die dehner academy ist dabei!

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June 30, 2019 20:44

Viel Zeit, die mit Ärger, Reibereien, Konflikt und negativen Gefühlen vergeudet wird, sei es bei der Arbeit, sei es privat, geht zu Lasten sogenannter „psychologischer Spiele“. 

Das Konzept der psychologischen Spiele kommt aus der Transaktionsanalyse und beschreibt ein Verhalten, das nach ganz bestimmten Mustern immer wieder ähnlich abläuft, und es hinterlässt bei allen Beteiligten ungute Gefühle, die von leichter Verärgerung bis zu langanhaltendem Zorn gehen können. 

Psychologische Spiele kosten Zeit, Geld und Nerven, verursachen Stress, Streit in der Familie und sind schädlich fürs Betriebsklima. Doch sie sind nicht unausweichlich. Hat man gelernt, sie zu erkennen, kann man sie entweder schon im Keim ersticken, indem man gar nicht erst mitspielt, oder man kann aus dem Spiel aussteigen und es dadurch beenden.

June 30, 2019 20:34

Neulich war ich in Rorschach im Museum Würth in einer wunderbaren kleinen Ausstellung mit Werken von Tomi Ungerer. Die habe ich mir sogar gleich zweimal innerhalb einer Woche angesehen. Es kommt schließlich nicht allzu oft vor, dass man über Kunst kichern kann, das wollte ich ausnutzen. Abgesehen davon, dass ich mich außerordentlich gut amüsiert habe, hat es mich mit großer Bewunderung erfüllt, dass ein Mensch einen so scharfen Blick für das komische Potenzial in Alltagssituationen und -gegenständen besitzt und das auch noch verbunden mit der Fähigkeit, diese Beobachtungen so genial künstlerisch darstellen zu können. Die Absurditäten des Daseins und der Menschen sind für einen wie Tomi Ungerer offenbar ein beständiger Quell der Freude – hat er wieder was zu lachen, und wir mit ihm. Dafür kann man ja nur dankbar sein! 

May 29, 2019 12:19

Ich höre immer wieder die Klage, dass „Führungstrainings eigentlich überflüssig sind, weil sie im realen Alltag nichts bringen.“ Auf Nachfrage erfahre ich dann zum Beispiel, dass jeder Teilnehmer nach sehr viel Theorie im besten Fall gerade mal ein Rollenspiel gemacht hat, worüber er zum Abschluss drei Seiten mit gefühlten hundert Feedback-Punkten bekam. Selbst wenn jeder einzelne Feedback-Punkt absolut berechtigt und richtig beobachtet war, wie soll ein armer Mensch das jemals umsetzen? In solchen Trainings stimmen Inhalt und Prozess einfach nicht überein. Der Inhalt ist, dass neues Führungsverhalten gelernt werden soll. Der Prozess jedoch macht das ziemlich unmöglich. Zu viele Feedback-Punkte auf einmal verhindern das Lernen eines neuen Verhaltens, statt es zu ermöglichen

May 29, 2019 12:17

Manches geht gerade futsch, Regierungen, politische Kultur, Vertrauen in alles mögliche, das Ersparte, da ist es doch an der Zeit, an die unsterblichen Worte eines leider längst vergessenen Liedermachers zu erinnern: „Wie sprach schon Tom der Reimer, wenn alles auch im Eimer ist, so bleibt uns doch der Eimer!“ Ich will mich heute also aus gegebenem Anlass einem von vielen Menschen ungeliebten Thema widmen, dem Abschied, den kann man immerhin nehmen, wenn das Leben freiwillig nichts gibt. 

Manche unter uns gehen zwar soweit, zu behaupten „Ich hasse Abschiede!“ Das nützt aber nichts. Abschied ist im normal-menschlichen Leben ein Dauerthema, da kommt man nicht drum rum! Wir wollen in unserer Untersuchung jedoch die tragischen Varianten der endgültigen Abschiede außen vor lassen, sondern uns auf die Soziopathologie der alltäglich sich ereignenden beschränken.